Do. Aug 11th, 2022
x factor

 

x factor

Bei Sarah Connor im Juryhaus sind noch Björn Paulsen, Willy Hubbard, Colin Rich und Sascha Miskovic. Einer von ihnen wird heute gehen müssen, vorher lernen sie und ihre Mentorin sich jedoch noch ein wenig besser kennen. Mit Sarahs Band und Nica & Joe (den Siegern der letzten Staffel) wird am Abend gemeinsam am Strand gesungen. Sarah coacht die vier, sucht die Songs für sie aus und hat so gar keine Ahnung, wie sie später entscheiden wird. Vor ganz kleinem Publikum singen die Kandidaten für die Entscheidung.
Den Anfang macht Colin mit „I won´t let you go“ (James Morrison), es gibt viel Applaus für ihn. Für ihn ein sehr emotionaler Moment, er hat Sarah viel zu verdanken, sagt er. Von Sascha wird eine Eigenkomposition vorgestellt, mit der er hofft, in die Liveshows zu kommen. „In These Days“ heißt der Song, Sascha glaubt (?), er ist mit seiner Performance zufrieden. „Chicago“ (Clueso) ist das Lied, das Sarah für Björn ausgesucht hat. Und auch bei ihm: Alle sind begeistert und er selbst ist glücklich und hatte Spaß. Ein wenig Angst hat Willy, die anderen sind so gut, meint er. Nach wie vor hat er Texthänger, so schreibt Sarah ihm eine Textzeile auf den Arm. „Shape of my heart“ (Sting), der US-Soldat transportiert viel Gefühl, soviel dass Sarah sich ein Tränchen abtupfen muss. 
Bevor sie sich zur Entscheidung zurückzieht, singt Sarah Connor selbst noch: „Crazy“ (Gnarls Barkley). Dennoch – einer muss nach Hause gehen. Zuerst einmal dankt sie den vier Kandidaten, sie lobt sie und schickt als ersten Björn in die Liveshows. Gefolgt von Colin und Willy. Letzterer hätte zwar seine kleinen Schwächen, auch Textunsicherheiten, hat heute auch ein wenig improvisiert, aber er hat ihre Tipps umgesetzt. Sascha verlässt X Factor an dieser Stelle, Sarah bezeichnete ihn als großen Künstler, aber er hätte sie am heutigen Abend nicht mehr erreicht. 

Barne Heimbucher, Aron Verfinger, Andrew Steven Fischer und Richard Geldner, das sind die vier Kandidaten, die noch im Juryhaus von Moses Pelham sind. Er und sein Kompetenzteam haben tagelang mit ihnen gearbeitet, der Wunsch von Moses ist es, dass jeder von ihnen etwas mitnehmen kann. Eines seiner Entscheidungskriterien wird aber auch sein, wer sich am meisten entwickelt hat.
Der Song von Aron ist „Walking in Memphis“ (Marc Cohn), er selbst ist nach seinem Auftritt glücklich. Immer noch nicht ist Andrews Stimme wieder in Ordnung, er ist noch heiser. Der 21jährige will sein Bestes geben, ist aber arg verunsichert. „Ich laufe“ von Tim Bendzko, darin heißt es unter anderem 

Ich hielt alles Glück in meinen Händen
zumindest war´s zum Greifen nah.
Beim Versuch das Blatt zu wenden
Wieder kein Glück gehabt.

Wohl kaum jemand könnte dieses Lied ergreifender singen, als er. 
„Don´t stop the music“ von Jamie Cullam, das ist der Song, den Barne Heimbucher performed. „Nicht von dieser Welt“ (Xavier Naidoo), ein Song, der unter dem Label von Moses Pelham veröffentlicht wurde, damit geht Richard an den Start. Moses Pelham und sein Team machen sich Gedanken, wen sie weiterlassen werden. Moses macht es kurz und schmerzlos und nennt einfach die Namen der drei, die in den Liveshows auftreten werden: Andrew und Barne. Und Richard. Persönliche Präferenzen waren entscheidend, dass Aron nicht weiterkommt, erklärt Moses. Und warum kamen die anderen weiter? Auch das erklärt er. Barne – weil er den größten Schritt im Juryhaus gemacht hat, Andrew hat ihn extrem berührt, Moses glaubt ihm, was er singt. Von Richard war Moses von Anfang an Fan und sieht sein Talent und seinen Eifer.

H.P. Baxxter ist mit den 16- bis 24jährigen Mädels auf Ibiza, hier steht noch die Entscheidung aus, welche beiden Kandidaten gehen müssen. Der „ChicksTerminator“ wird sich auch von einigen seiner derzeit sieben Schützlingen trennen müssen.
Klementine Hendrichs war zur Entscheidung im Bootcamp krank und muss nun im Juryhaus als Erste zu ihrem Duell gegen Loredana Giarraputo antreten. Beide singen „Born to die“ von Lana del Rey und H.P. muss entscheiden. Etwas, worum ihn wohl keiner beneidet. Loredana hat das für ihn super gesungen, absolut sauber. Bei Klementine wäre ab und an eine Kleinigkeit nicht in Ordnung gewesen, dafür konnte sie mit der Ausstrahlung punkten und kommt deshalb weiter. Die 17jährige Loredana ist enttäuscht, auch darüber, dass sie nicht mehr aus sich heraus gehen konnte. 
Auch H.P. hat ein Kompetenzteam an seiner Seite, die verbliebenen sechs Mädchen hat er in Dreier-Gruppen eingeteilt, die noch gecoacht werden. Alexia, Melissa und Anna sind in der einen Gruppe. Fabienne Bender, Klementine Hendrichs und Lisa Aberer in der anderen. Aus jeder Gruppe wird ein Mädchen gehen müssen.
Bei Klementine war während des Auftritts einige Male die Stimme kurz weg, Fabienne hatte vor ihrem Auftritt Angst und Lisa ist „richtig krass“ aufgeregt. Nicht leicht war die Entscheidung, sagt H.P. Weil die ganze Performance von ihr stimmig war, kommt zunächst Lisa weiter. Bei Fabienne fehlt ihm ab und zu die Ausstrahlung, gesangstechnisch war sie aber eine Kleinigkeit besser als Klementine. Weiter kommt Klementine Hendrichs.

Im Juryhaus von Sandra Nasic stehen schon zwei Kandidaten fest: „Mrs. Greenbird“ und „Swave“ sind eine Runde weiter. In den Hansastudios stehen jetzt „Die Mayers“ gegen „Rune“ im Contest. Rune´s eigener Song heißt „ Between night and light“, sie bekommen einige Tipps vor dem Recording. Das Ergebnis überzeugt. „Die Mayers“ haben keinerlei Studioerfahrung, der Papa der Familienband ist extrem aufgeregt. So richtig scheint auf Anhieb nichts zu klappen, die Gitarre ist verstimmt, das Timing haut nicht hin. „Uninvited“ von Alanis Morrisette ist der Song für die Studioaufnahme, womit sie selbst anschließend nicht wirklich zufrieden sind.
Die Band „Josephine“ kommt mit einem eigenen Song, ihrem ersten gemeinsamen Song, der „Leben“ heißt. Auch hier gibt es einige Verbesserungsvorschläge von Sandra Nasic und ihrem Produzenten Sky, die die Band umsetzen.
Wie wird Sandra entscheiden? Wer muss gehen? Als erste kommen „Josephine“ weiter, gefolgt von „Rune“, bei denen Sandra viel Potential sieht. Traurig sind die drei Mayers schon, dass sie gehen müssen, sind aber faire Verlierer.
So sind es jetzt noch vier Bands, auf die drei Plätze in den Liveshows warten.

Die letzten beiden Entscheidungen für die Liveshows sehen wir in der nächsten Woche.

Von Astera

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