Mo. Jul 4th, 2022
x factor

x factorMadeleine Apfel hat gerade ihre Ausbildung beendet und ist sich sicher, dass sie das Gesamtpaket und einen Wiedererkennungswert hat und anders ist als die anderen.
Als sie auf die Bühne kommt, gibt es sofort ein X , das bedeutet ein Ja, von H.P. Baxxter. Bevor sie einen einzigen Ton gesungen hat. Denn er denkt, bei ihr stimmt alles, die Ausstrahlung und die Aura, er hofft, nicht enttäuscht zu werden. Ihr Gesang überzeugt, jedenfalls Sarah Connor und Sandra Nasic.
Sarah freut sich auf mehr, für Moses Pelham war es gesanglich und tonal jedoch nicht so, dass er sagen könnte, dass es reicht. „Sensationell“ meint H.P. und für alles, was nicht da sei, gäbe es Autotune, fügt er hinzu.“ Topfigur, Topstyling und Topoutfit“, alles das hatte ihn zu seiner Wahl bewegt.

Aron Verfinger war nach Berlin gezogen, um seine Ausbildung zum Diplom-Sänger zu machen. Leider war das am finanziellen Aspekt gescheitert, hatte er vor seinem Auftritt erklärt. Sarah ist ein wenig skeptisch, fürchtet sie doch bei ihm einen gewissen „Musical-Touch“. Sie ist dann aber die erste, die ihr X setzt, gefolgt von H.P.Baxxter und auch die anderen beiden Juroren ziehen mit. Besser geht es nicht, sogar Moses Pelham strahlt.

Anna Hodawaniec aus Polen kann fast kein Deutsch sprechen, die 22jährige Studentin ist nur für X Factor nach Deutschland gekommen. Sie singt „Listen“ von Beyonce – ein schwieriger Song, gibt Sarah Connor zu bedenken. Dreimal ja gibt es für sie schon nach ganz kurzer Zeit auf der Bühne und wenig später das vierte Ja von Sarah Connor. Standing Ovations, tosender Beifall und extreme Ergriffenheit bei Moses Pelham. Er fürchtet aber ein Sprachproblem, denn ihm ist es ein Anliegen, dass Menschen in der Sprache singen, die sie auch im Alltag sprechen. Aber – er ist total glücklich, dass er das miterleben durfte und so würde zeigen, wofür diese Sendung gemacht wurde.

Aus Bremerhaven sind die „Swingkids“ angereist, sie sind alle miteinander verwandt. Sie bieten einen Song von Jennifer Hudson, nur von Sandra Nasic gibt es kein Ja. Sie hat es nicht berührt und für sie war es ein wenig „Tanzkapellenstil“. Sandra Connor ist begeistert von der Stimme der Frontsängerin. Allerdings – die Band sei für sie relativ austauschbar. Daran könne man arbeiten, argumentiert die Kandidatin.

Colin Rich ist Sänger und Songwriter und – er war Backgroundsänger bei „From Sarah with love“. Der 40jährige tritt mit „I believe I can fly“ auf die Bühne und bekommt relativ schnell von Moses Pelham das X, gefolgt von Sandra Nasic und…..dabei scheint es fast zu bleiben. Bis sich Sarah Connor noch zu einem Ja entschließt. H.P. meint, er hasst dieses Lied, allerdings wenn es eng geworden wäre, hätte er sein X noch gesetzt. Sarah Connor ist begeistert, Moses Pelham hat Colin jedes Wort geglaubt, also geht es für den Kandidaten ins Bootcamp.

„Living Harmony“ das sind Petra und Nina, sie sind seit 10 Jahren beste Freundinnen. Mit „Shackles“ von Mary Mary können sie jedoch nur H.P. Baxxter überzeugen. Für X Factor hat Sarah Connor das Besondere bei ihnen gefehlt, sie fand es „nett und süß“, das X von H.P. gab es für die Lebensfreude, die die Frauen ausgestrahlt haben.
Jennifa I Gusti Bagus sagte vorher, dass sie nicht wirklich von sich überzeugt ist, sie ist extrem nervös und hat Angst zu versagen. Besonders auffällig ist ihre tiefe Stimme und sie bekommt viermal Ja. Mit „Hallelujah“ hatte sie nicht nur die Jury, sondern auch das Publikum auf ihrer Seite. „Wo kommt diese Stimme her?“, fragt sich H.P., auch Sandra Nasic hatte diese Stimmfarbe nicht erwartet.

Bei X Factor gewinnt man einen Parfümerie-Gutschein glaubt Beatboxer Vassili Lütke. Er glaubt außerdem, es wird Zeit, dass ein Beatboxer bei X Factor dabei ist. „Ich bin eigentlich Beatboxer und kein Sänger“, stellt er sich vor. Ob er denn singen kann, will Moses Pelham wissen. Das hat er nicht gesagt, korrigiert der Kandidat und legt los „Ain´t sunshine“, damit kommt er sogar weiter, nur Sandra Nasic hatte kein X gesetzt. Total abgefahren, fand Sarah Connor die Performance, würde aber gern einmal die Stimme von Vassili hören. „Weiter bin ich, auch wenn ich noch singe“ will dieser wissen und singt letztendlich doch. Für Moses Pelham zählt die Musikalität des Kandidaten und im Bootcamp will er sich mit ihm zusammensetzen…….

Xavier Naidoo ist das große Vorbild von „Dahadi“ Abdul-Hadi Aslan, wahrscheinlich deshalb singt er auch „Wenn ein Lied“. Der weibliche Teil der Jury stimmt mit Ja, aber das reicht nicht zum Weiterkommen. Moses Pelham glaubt nicht, dass das für eine Platte reichen würde, aber Sarah tritt für Abdul ein. Sandra möchte, dass Moses nicht an das Original denkt, sondern anerkennt, dass der Kandidat ein toller Sänger ist. Bei H.P. ist der Funke nicht richtig übergesprungen. Moses Pelham spricht eine Neuerung bei X Factor an „Ihr habe einen Joker, haut rein!“ (Jedes Jurymitglied kann durch das Setzen seines Jokers einen einzigen Kandidaten in der ganzen Staffel ohne die Zustimmung der Jurykollegen mit ins Bootcamp nehmen). Und genau das tut Sarah Connor, sie nimmt Hadi mit.

Man muss polarisieren und Ellbogen einsetzen, sie ist alles andere als ein Mitläufer, erklärt Lisa Aberer. Sie macht eine Ausbildung zur Bühnendarstellerin, empfindet die Bühne vor ihrem Auftritt allerdings fast als zu groß. Schon nach den ersten Tönen von „Don´t no why“ setzt Sandra Nacic ihr X, Sarah Connor, H.P. Baxxter und Moses Pelham tun es ihr gleich. Viermal Ja! Durch Lisa wird die Kategorie 16 bis 24 sehr interessant, meint Sarah Connor. Sie und Sandra möchten gern mit der Kandidatin zusammen arbeiten, Interesse hätte aber auch H.P.
„Josephine“ dahinter verbirgt sich eine vierköpfige Jungsband, in der als Schlagzeuger ein Zahnarzt mit dabei ist. „Hier sein“ das ist die Premiere ihres eigenen Songs, „laut bombastisch, schön und zwischendurch ein bisschen grob“. So wird dieser Song vorher vom Leadsänger Victor beschrieben. „Das Leben ist so Scheiße schön“ ist eine Zeile daraus – schön ist auch ein dreifaches Ja für sie. Von H.P. gab es kein X, dafür aber nach dem Auftritt eine Umarmung von Sandra Nasic. Sie weiß, dass es für Rockbands meist eine Überwindung ist, in Castingshows zu gehen, sagt sie – und dafür ist sie auch dabei. „Das war Hammer“ meint Moses.

Von Astera

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