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X Factor 2012: Ein Abend der Überraschungen

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x factorSascha Miskovic singt „Video Games“, den Song einer Frau, bemerkt richtig Moderator Jochen Schropp. Der 36jährige gelernte Altenpfleger Sascha hofft, dass sich mit X Factor eine Tür in die Musikwelt für ihn öffnet. Von seinem Outfit her schließt Sandra Nasic, dass er auf Rock steht. Sascha bestätigt das und erntet ein wenig Verwunderung mit seiner Songwahl. Er hat alles richtig gemacht, stellt sich heraus, denn ein vierfaches X spricht für sich, die Konkurrenz hinter der Bühne ist begeistert und das Publikum ebenso. Nicht nur Moses Pelham ist strahlt, selbst H.P. Baxxter hätte stundenlang zuhören können. Man muss nicht erwähnen, dass der weibliche Teil der Jury hin und weg ist.

Sie ist überzeugt, dass sie gut singen kann und Talent hat, sagt Alexandra Plattner. Die 22jährige aus der Schweiz singt schon seit Jahren, hatte Privatunterricht und tritt zum Beispiel auf Hochzeiten und Trauerfeiern auf. Bei X Factor singt sie „Can you feel my love“, das erste Ja gibt es von Sandra Nasic, das zweite von Moses Pelham und…..dabei bleibt es auch. Dreimal X bräuchte die Kandidatin, um weiterzukommen. Zu gern hätte Moses mehr gehört, für Sarah Connor muss Alexandra noch lernen, zu zeigen wer sie ist. Interessant fand Sandra ihren Auftritt, sie hätte zu gern herausgefunden, was noch in und hinter Alexandra steckt, für H.P. war es zu cool, zu technisch, zu einstudiert.
Das Publikum applaudiert für die Kandidatin und Sandra Nasic entschließt sich, ihren Joker zu setzen. (Jeder Juror hat in der gesamten Staffel einen Joker, mit dem er einen Kandidaten seiner Wahl mit ins Bootcamp nehmen kann).

Eine A-capella-Band aus Berlin will die Bühne rocken: „Yeo-Men“. Fünf Jungs aus der Hauptstadt, sie wollen a-capella machen „wie man es in Berlin hört“, ein wenig anders als üblich, wird erklärt. Sie treten mit einem eigenen Song an und bekommen dreimal Ja, nur Sarah Connor hat nicht für sie gestimmt. Obwohl sie es ganz fantastisch, ganz toll fand – aber, sie wüsste nicht, was sie mit ihnen machen soll, denn die Jungs sind ihrer Meinung nach eine fertige Band, meint sie. Sarah Nasic würde dazu einiges einfallen, obwohl sie die Stimmen an sich nicht ganz so toll fand. Für H.P. bringt die Band jeden Saal zum Kochen und man würde vergessen, dass es kein Playback gibt.

Das Duo Chiara (17) und Pao (24) haben sich durch ihr Hobby, nämlich Musik-Videos im Internet hochzuladen, kennengelernt. Er hat noch nie auf der Bühne gestanden und ihr heutiger gemeinsamer Auftritt bei X Factor ist Premiere für sie.
„Sweet dreams“, damit wollen sie überzeugen, bei Moses Pelham scheint das als einzigem nicht funktioniert zu haben. Es wird ein wenig wortkarg und Pao erkennt selbst, was die Jury meint. Dass seine Partnerin Chiara besser ist als er. „Würdest du sie auch allein weitergehen lassen?“ will Sarah Connor wissen. „Ja klar“ entscheidet sich Pao, während H.P. meint, er persönlich findet gerade die Konstellation der beiden gut.

Aus Spanien stammt Alberto Bellido Marquez, der nur ganz wenig deutsch spricht. Der Architekt braucht Musik zum Leben, sagt er und erzählt, dass er im Internet in verschiedenen Ländern bekannt ist und auf Hunderttausend Klicks kommt. Er tritt mit „You lost me“ auf, es gibt nicht ein einziges X für ihn. H.P. ist nett: Alberto hat eine kraftvolle Stimme, die er aber nicht ganz unter Kontrolle habe, entweder soll er üben oder MC machen. Auch Sandra mag den Sound in seiner Stimme und fand es am besten, als Alberto „Baby“ sang und dabei Moses anschaute. Für Sarah Connor hätte man es dem Kandidaten mehr abgenommen, wenn er etwas spanisches, etwas latinomäßiges gesungen hätte. Alberto ist trotzdem zufrieden, es war eine großartige Erfahrung für ihn.

Blen Baheru ist erst 16 Jahre alt, was ihr aber niemand wirklich ansieht. Die Berlinerin singt RnB und Soul, heute tritt sie mit „Bound to you“ von Christina Aguilera auf. Die beiden Ja von Sarah Connor und Sandra Nasic reichen nicht aus und diese wundern sich darüber, dass die Männer nicht für das Mädchen gestimmt haben. Einerseits fand Moses die Stimme toll, andererseits hatte er „total schlimme Momente“ gehört. „Sie ist 16“ argumentiert Sarah Connor, nachdem sie gefragt hatte, ob er den Song überhaupt kennt. Er kennt den Song nicht, kann sich aber nicht vorstellen, dass darin so schiefe Töne vorkommen, sagt er, aber er entscheidet er sich doch noch zu einem X.

„Everytime – Du und Ich“, das ist ein eigener Song von Christian Wittwer, der 24 Jahre alt ist und sich als Singer und Songwriter vorstellt. Warum er bei X Factor ist? „Warum nicht?“, fragt er zurück und überlegt, vielleicht weil er sich nicht getraut hat? Er hat einen großen Überraschungseffekt in seinem Song, was ihm viermal X bringt. H.P. unterstellt, dass der Kandidat schon mit dem Gedanken auf die Bühne kam, mit vier X wieder zu gehen, was ihm ja auch gelungen ist.

Zu fünft kommen „Gloria, Viagra und Squeezebox aus Berlin“ auf die X Factor Bühne, H.P. glaubt Ähnlichkeiten mit Olivia Jones zu erkennen und möchte wissen, wie lange Gloria zum Schminken braucht. Das kann durchaus bis zu zwei Stündchen dauern. „Ick muss ja erst den Mann wegschminken und dann die Frau drüber!“ Sie treten auf unter dem Motto „Vorurteile werden an der Garderobe abgegeben“ H.P. und Sandra geben ein X, dabei bleibt es aber auch. Sarah Connor dankt fürs Kommen, findet die Botschaft großartig, aber vom Gesang her hat es für sie nicht gereicht. Moses Pelham bedauert, er konnte es nicht fühlen.

Homöopathische Mittel sollen gegen das Lampenfieber helfen, erzählt Kirchenmalerin Isabella Mayer, die die Sängerin von „Die Mayers“ ist. Zu den Mayers zählen neben ihr auch ihr Vater Gerhard und Gerold, ein Freund der Familie. Geige, Gitarre und Gesang, das gibt Folk Rock. Und diese ungewöhnliche Gruppe bekommt unglaubliche vier X. Echt überzeugt wurde H.P. der schwärmt, dass er gern im Herbst abends am Feuer irische Musik hört. Er freut sich darauf mehr zu hören und darauf….vielleicht ….da mal einen Beat drunter zu legen.

Die Eltern haben eine Band, sie hat eine Band und eigentlich hat sie schon immer gesungen, erzählt Emily Fröhling. Die 16jährige sagt „Ich bin aufgeregt und habe Bock –also die besten Voraussetzungen!“ Sie singt einen Song von Etta James, Sarah Connor findet die Titelwahl Klasse.
Schon nach den ersten Tönen gibt es von H.P. das X, auch von Sarah Connor und Moses Pelham gibt es das Ja. Sie wurde nicht berührt und fand es langweilig, überlegt dagegen Sandra Nasic.

Er ist da, weil seine Frau ihn dazu gedrängelt hat, erzählt Willy Hubbard, der als Mechaniker für die US-Armee arbeitet. Willy erzählt, dass er Amerikaner ist, aber Deutschland liebt. Auf seinem Arm trägt er ein Tattoo: Liest man es von der einen Seite, steht dort „Angel“, von der anderen Seite gelesen ergibt es das Wort „Devil“. Weil – wie er meint – jeder Mensch trägt beide Seiten in sich. „Kiss of a rose“, diesen Song singt er für seine Frau, von ihr sagt er, dass sie für ihn perfekt ist. Viermal X und alle Anzeichen der Rührung bei der Jury. Sarah Connor fühlt sich eingehüllt von seiner Stimme und sie will alles dafür tun, um die Kategorie zu bekommen, in der Willy sein wird. Willy erklärt, er ist auch Songwriter. Als sich Sandra von seinen Muskeln beeindruckt zeigt, führt er so ganz nebenbei einige Liegestütze vor. H.P. fehlen die Worte, was soll man da noch sagen, fragt er sich. Außer „Einfach toll!“.

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