So. Sep 25th, 2022
x factor

x factor

 

Sandra Nasic erwartet von den Gruppen und Bands in ihrem Juryhaus „Schweiß und Arbeit“, sie wird unterstützt von ihrem Produzenten Sky van Hoff. In den Hansa-Studios müssen sich die Kandidaten beweisen. Es wird nicht nur geprobt und sie bekommen Ratschläge, sondern es wird auch aufgenommen.
Auch hier werden zwei Gruppen gebildet und aus jeder Gruppe muss einer gehen, heute endet dann X Factor für diese.

AVid, Mrs.Greenbird und Swave bilden die erste Gruppe.
Die Mayers, Josephine und Rune sind Gruppe zwei.

„Swave“ singen „Wonderful life“ (Hurts), Sandra stellt einige kleine Unzulänglichkeiten fest – in der Aussprache, in der Umsetzung und in der Ausstrahlung. Nach der Aufnahme ist von ihr „Great“ zu hören, allerdings ein wenig scheint sie der Akzent zu stören. „Mrs. Greenbird“ – „Endlich nicht mehr arbeiten müssen, sondern Rockstars sein“ – davon träumt Sänger Steffen – „Love makes you free“, das ist eine Eigenkomposition und damit gehen sie ins Studio. Sandra Nasic möchte ihn ein wenig mehr in den Vordergrund holen, was sich beim Recording sehr positiv niederschlägt. „AVid“ mit „Russian Roulette“ (Rihanna), hier korrigiert Sandra ein paar schiefe Töne, um anschließend festzustellen, dass die Jungs bei den Proben besser waren. Diese sehen das übrigens genauso.
„Mrs. Greenbird“, sie sind sehr speziell und eigentlich keine Rockband, beginnt Sandra. Aber sie sind so speziell und besonders, dass sie genau deshalb weiter müssen, denkt sie. Bei „aVid“ fand sie die Nummer nicht richtig gut ausgearbeitet, Swave sind technisch eine gute Band. Wer kommt weiter? Swave, denn da wird wohl mehr Potential gesehen.

Weiter geht es im Juryhaus von Moses Pelham in Köln. Er ist hier der Mentor der 16- bis 24jährigen Sänger. Bei ihm sind nur fünf Kandidaten am Start. Nach einem viertägigen Coaching mit Moses und zwei künstlerischen Leitern der Stimmen-Akademie in Lörrach (Frank Schultz und Richard Geppert) gehen die jungen Sänger in die Entscheidung. Barne Heimbucher beginnt, bei ihm war Moses auch von seinem Charme begeistert. „We cry“ (The Script) ist sein Song bei X Factor 2012, im letzten Jahr schied der junge Mann im Juryhaus aus.
„You Found Me" (The Fray) singt Aron Verfinger, der eigentlich bei keinem Casting teilnehmen wollte. Eine Gesangsausbildung hat der 19jährige abgebrochen, ist aber sehr angetan, was er im Juryhaus alles lernen konnte.
Andrew Steven Fischer sieht seine Stärke in deutschsprachigen Liedern, Singen und Gitarre spielen hat er sich vor zwei Jahren selbst beigebracht. Im Juryhaus fällt als erstes auf, dass er sehr heiser ist, er bezeichnet seine Stimme als kaputt. Gesangslehrer und Komponist Richard Geppert übt mit ihm, trainiert, hilft und gibt Ratschläge. Dennoch – vorerst muss Andrew Steven seine Stimme schonen und kann nicht proben. Er tritt an mit "Engel" von Johannes Oerding, kann aber nicht 100 Prozent geben.
Lawien Partawie performed „Get Here" von Oleta Adams. Moses Pelham hatte ihn als entrückt, ein wenig von einer anderen Welt bezeichnet. Er selbst sagt von sich, dass er schwer Emotionen zeigen kann, daran wird gearbeitet. Das Coaching kostet ihn Überwindung, gesteht er. „Ich kann nicht“ ist von ihm öfter zu hören. Die Stimme allein reicht nicht, kritisiert der Gesangslehrer. Sein Auftritt ist dann aber sehr gut, Lawien lächelt, ist emotional.
Das Lied von Richard Geldner ist „Ich kann mich nicht bewegen" von Glashaus. Bei ihm muss nicht daran gearbeitet werden, Emotionen zu zeigen. Sondern daran, das zu empfinden und zu fühlen, um was es im Lied geht. „Ich kann mich nicht mehr bewegen“, welche Emotionen stehen dahinter?

Welcher der jungen Sänger kommt nicht in die nächste Runde? Moses und sein Kompetenzteam beraten lange, erwägen das Für und Wider der einzelnen Bewerber. Ein sehr emotionaler Moses verkündet schweren Herzens, dass er bei allem Respekt mit der Art des Gesangs von Lawien am Wenigsten anfangen kann. Und deshalb ist Lawien derjenige, der heute X Factor verlassen muss.

 

Von Astera

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