Verseuchter Käse – Angaben des Herstellers dazu

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Wahrscheinlich ist die Ursache für den Listerienbefall des verseuchten Käses gefunden worden.
 
Der Hersteller Prolactal räumt ein, dass ein betriebsinterner Fehler die Ursache sein kann.
 
So wurden die betroffenen Käsesorten mit anderen Schutzkulturen als zuvor bestrichen. Diese wiederum hatten keinen ausreichenden Listerienschutz.
 
Überträger der Bakterien soll der Dungkäfer gewesen sein. Dieser Käfer waren bereits im September gesichtet worden und es gab Schutzmaßnahmen. Aber anscheinend nicht ausreichend, so dass das Ungeziefer in die Fertigung gelangen konnte.
 
Wäre zu dem Zeitpunkt noch die bisherige Schutzkultur verwendet worden, wäre unter Umständen nichts passiert. Das Kontroll- und Warnsystem innerhalb der Firma hat auch versagt, da eine Änderung der Kultur nicht bekannt gegeben worden sein soll. 
 
Prolactal gibt eine Stellungnahme ab, dass die veranlasste Rückholaktion freiwlllig geschehen ist und die Produktion im steirischen Hartberg solange ruht, bis die Ursache restlos geklärt ist. Auf der Internetseite sind die betroffenen Produkte der Reihe "Quargel" zu finden.
 
Lidl hat nochmals vor dem Verzehr von Harzer Käse "Reinhardshof" gewarnt.
 

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