Zusatzbeitrag bei den Krankenkassen

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8,00 € Zusatzbeitrag werden zunächst bei geschätzten 10 Millionen gesetzlich Versicherten von einigen Krankenkassen erhoben als Zusatzbeitrag erhoben und das voraussichtlich schon ab Februar. Die gesetzlichen Krankenkassen werden in diesem Jahr nach Schätzungen ein Defizit von vier Milliarden Euro einfahren und dieser Zusatzbeitrag wandert (wenigsten zum Teil) in den Gesundheitsfond.

Wieso jetzt 8,00 Euro? Ganz einfach, dieser Betrag ist die Obergrenze dessen, was als Zusatzbeitrag ohne Einkommensprüfung von den Versicherten erhoben werden darf. Mit Einkommensprüfung dürften die Kassen bis zu 1 % des Bruttoeinkommens bis zur Bemessungsgrenze, d.h. rund 37,00 € je nach Einkommen bei Defiziten berechnen.

Diese 8,00 € sind also verwaltungstechnisch am Wenigsten kostenintensiv und werden ausschließlich von den Versicherten getragen.

Meine Meinung dazu:

8,00 Euro im Monat. Für jemanden, der gut verdient, sind das Peanuts, die nicht einmal auffallen. Für Geringverdiener und viele Rentner, die gerade so über die Runden kommen, ist das eine Menge Geld, so unwahrscheinlich sich das für manch einen anhören mag. Ich habe mich gestern mit einer Nachbarin unterhalten. Sie bekommt bei 900,00 € brutto auf etwas über 700,00 € netto. Sie ist im großen und ganzen gesund, leistet sich aber doch den Luxus einmal im Quartal zum Arzt zu gehen und ab und zu ein Medikament zu bekommen. 
Da kommen dann schon 60,00 € bis 70,00 € im Jahr zusammen. Und jetzt noch einmal 96,00 Euro jährlich Zusatzbeiträge. So kommt sie auf knapp 2 % ihres Netto-Einkommens, abgesehen davon, dass sie schon Krankenkassenbeiträge zahlt. Für sie schon fast eine Katastrophe……..

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