Anklage gegen Jackos Leibarzt wegen fahrlässiger Tötung

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Heute wurde Anklage gegen Michael Jacksons Leibarzt Conrad Murray wegen fahrlässiger Tötung erhoben, während die Verwandten von Jacko erwartet hatten, das die Anklage auf Totschlag oder gar auf Mord lautet.

Murray bekannte sich "nicht schuldig", und hatte zuvor bereits erklärt, dass er seinem Patienten starke Medikamente verschrieben hatte, unter anderem das Narkosemittel Propofol. Gemäß dem Totenschein war Michael Jacksons Todesursache eine Vergiftung mit eben diesem Mittel.

Vor einigen Tagen waren rein zufällig (?) entstandene Fotos von Murray an der Grabstätte seines verstorbenen Patienten entstanden und veröffentlicht worden.

Er kam gegen eine Kaution von 75.000,– Dollar auf freien Fuß und darf wohl vorerst als Kardiologe unter bestimmten Auflagen weiter praktizieren. Das heißt, er darf keine Betäubungsmittel im Besitz haben oder verschreiben und musste auch seinen Reisepass bei den Behörden abgeben.  Die nächste Anhörung ist erst für Anfang April anberaumt.

Im Fall eines Schuldspruchs drohen dem 52jährigen 4 Jahre Haft

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