Daniela Katzenberger kommt an ihre Grenzen

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Die Katze will sich heute bei "Natürlich blond" beraten lassen und hat den Stylisten Morbach zu Hilfe gerufen. Armin Morbach besichtigt ihre Kleidung und fragt „Hast du dich selbst geschminkt?“
In Erinnerung hat er noch ihr „Günter Jauch Kleid“, aber nicht in guter und er meint, bei ihr ist von allem zuviel. Zuviel Schminke, zu lange Fingernägel, zuviel Glitzer.

Er glaubt, Danielas Problem erkundet zu haben: Sie wird von ihrer Mama beraten und trägt Kleidung, die zwar der Mama steht, aber nicht der Katze.

Michael Michalsky, ein preisgekrönter Designer in Berlin wird kontaktet und gemeinsam besucht. Sie bekommt Tasche, Parfüm, Sonnenbrille, Jeans und Kleider geschenkt, weil sie ein toller Mensch ist und der Designer sie mag. Ein wenig natürlich auch, damit sie in der Kleidung gesehen wird.

Auch woanders wird probiert und eingepackt. „Das ist das Schöne am Promileben, man bekommt alles geschenkt“ freut sie sich. Schränkt aber auch gleich ein, dass das auch schnell wieder vorbei sein kann.

Wozu jetzt das Ganze? Sie ist für eine 5stellige Gage nach Ischgl „eingeladen“. In Österreich war ihre CD auf Platz 14 der Charts. Ihr Image „blond und blöd“ ist gewollt, erklärt sie während der Autofahrt zum 5Sterne-Hotel. „Sei schlau, stell dich dumm“ ist ja schon fast ihr Lebensmotto.
Hier wartet eine Royal Luxussuite mit Kamin, Whirlpool und Butler, die Nacht kostet hier würde 1.000,– Euro kosten. Sie verdient zwar nicht schlecht, erklärt sie, aber sie würde nie für ein Hotel soviel ausgeben: „Das ist doch bescheuert!“

Am nächsten Tag wartet Skifahren auf sie und sie erkundet sich vorsorglich, ab wann Silicon einfriert. Und auch hier wieder – die rote Daunenjacke für 450,– Euro gäbe es geschenkt, bei der Jacke für „nur“ 3.000,– Euro sind aber verkäuferseits doch Vorbehalte. Wenn sie sich je eine Jacke für 3.000,– Euro kaufen würde, „dann erschießt mich bitte!“ sagt sie hinterher. Auch eine Jeans für 370,– Euro findet sie bekloppt, d.h. nicht die Jeans, wohl aber den Preis. Kaufen würde sie sich das nie, geschenkt nehmen schon.
Ihr gesamtes Outfit hätte dann 1.000,– Euro gekostet, hätte sie es nicht auch als Präsent bzw. Promotionartikel bekommen.

Eine Autogrammstunde und das Absolvieren eines Skikurses sind Teile dessen, was sie für ihre Gage erbringen muss. Aber vorher…..gibt es wieder Geschenke.
Sechs Stunden Skikurs – das wird eine Herausforderung. Für Beide. Skilehrer Andreas will seinem Job nachgehen, Daniela hat Hunger. Nach 90 Minuten setzt sie sich durch, kapert das Schneemobil des Kamerateams und bekommt endlich etwas zu essen – umsonst natürlich. Danach wird alles gut – die Katze hat gute Laune und meistert auch eine Abfahrt.

Anschließend geht es in die Wellness-Lounge, sie versucht sich, an dieses Leben zu gewöhnen. Vor einem Interview gibt es einen Grappa – aufs Haus natürlich, von ihr kommentiert „Bohhh, schmeckt das Sche….", kannst du wieder mitnehmen!“ Und sie mag das eigentlich nicht: „Das Honig-ums-Maul-Geschmiere“ und „Das Zucker-in-den-Arsch-Geblase“, erklärt sie.

Eine Stunde Autogramme geben beim Apres-Ski, das ist wie Ballermann für sie. Zumal um 18.00 Uhr die Feierstimmung schon auf dem Höhepunkt zu sein scheint, ebenso wie der Alkoholpegel einiger Gäste. „Ausziehen, ausziehen“ Rufe sind zu hören und nach wenigen Worten mit dem DJ, verzieht sie sich schnell auf die Toilette. Sie findet das ganz schrecklich, meint sie hinter den Kulissen und sie will da nicht wieder hin. Den Tränen nahe muss sie dennoch wieder auf die Bühne und schafft es, zu lächeln, Autogramme zu geben und zu ihren Sprüchen zurück zu finden.

Hinterher ist sie recht deprimiert, wird jedoch schnell wieder kämpferisch: Sie kann viel mehr und will das auch beweisen. Ab der nächsten Woche kann sie das als Moderatorin in den USA zeigen.

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