Daniela Katzenberger: Waschbrettbauch und ganz nett ist nichts für sie

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Die Suche nach dem Traummann für Daniela Katzenberger geht weiter in „Natürlich blond“. Nach einem Aufruf, dass sie einen Kater sucht,  hat sie bis heute rund 3.000 Zuschriften bekommen, schaute sich in Marbella um und heute lernt sie Koch Michael und Fitnesstrainer in spe Mirco kennen.

Ihr Date mit Koch Jeff auf seiner Finca in Marbella hatte schon fast vermuten lassen „Da geht was!“, und zumindest, das könnte etwas werden. Jetzt ist sie wieder in Deutschland und telefoniert zumindest mit Jeff. Und sie entscheidet sich: Er ist nett, wie ein guter Freund aber sie weiß nicht, ob sie sich in ihn verlieben könnte. Außerdem – einen guten Freund kann man ewig haben, meint sie.

Eigentlich findet sie aber, dass bei 20 Millionen (?) Menschen in Deutschland die anfänglichen 2.000 Bewerbungen doch recht wenig sind.
Viele der Bewerber sind ihr zu jung, „Da bekomm ich ja Muttergefühle!“. Sie mag lieber etwas reifere Männer, gern mit Bauch. Schön und „strunzdumm“, das ist auch nichts für sie und sie merkt an: „Wenn man im Gehirnzellenglashaus sitzt, sollte man nicht mit IQ schmeißen!“ Kein
Schleimer und kein Macho darf es sein, meint ihre Schwester.

Viele Pluspunkte hat der 40jährige Koch Michael, der sich selbst als interessant bezeichnet hat und nicht allzu weit weg von ihrer Heimatstadt Ludwigshafen entfernt wohnt.
Er hat sich ausgedacht, mit Daniela zusammen ihr Lieblingsgericht „Gefüllte Paprikaschoten“ zu kochen.
Ihr erster Eindruck ist, Michael ist eine Mischung aus Gargamel und Theo Waigel und er hätte sie angeschaut, wie „der Gockel, wenn´s blitzt:“ Sympathisch findet sie ihn auf Anhieb, er hat den Plan, ihr etwas Kochen beizubringen und danach mit ihr Schlittschuhlaufen zu gehen.
Michael bildet beruflich Azubis aus und weist Daniela ein, die schon hungrig angekommen ist. „Wenn sie sich dumm stellt und meint sie ist schlau, dann hat sie den Falschen erwischt…….arbeiten ist Pflicht!“ hatte er vorher vollmundig angekündigt.
Die Masche zieht eigentlich immer und sie hat sich noch dümmer als sonst gestellt, gibt Daniela hinterher zu. So schneidet Michael Zwiebeln, damit ihre Schminke nicht verläuft und wegen ihren künstlichen Fingernägeln, nimmt ihr die Paprikaschote aus der Hand, um die Verletzungsgefahr zu minimieren, tut das Essen auf und serviert.

Süß findet sie, dass sich Michael über sie schlau gemacht hat (hat sie im Verlauf seines Computers entdeckt), wenn er auch ihrer Meinung nach ein wenig ruhig und nervös ist. „Was will der mit einer Kampfleberwurscht?“, überlegt sie, „der braucht ein zartes Rinderfilet!“

Er wird beim Hundespaziergang etwas lockerer und führt Daniela danach auf eine Eisbahn. Er wollte sie jedenfalls dorthin führen, scheitert aber schon fast auf dem Weg dorthin, wo Daniela von Fans belagert wird. Ein wenig Schlittschuhlaufen ist schon möglich, aber kein romantisches Alleinsein. Michael lässt schon innerhalb der ersten Minuten fallen, dass ihn der ganze Trubel nervt und ihm alles zuviel ist.
Wenn ihr Leben ihn jetzt schon nervt, dann er ist auch nicht der Richtige, zieht Daniela Katzenberger die Bilanz des Tages und die Suche geht weiter.

Das nächste Date findet in Krefeld statt, bei Mirco. Wie findet sie seine Figur? „Wie ein Eis am Stil – wenn ich fertig bin mit Schlecken!“ Er ist durchtrainiert, sie hat Bedenken, dass bei ihm kein kuscheliger Bauch zu finden ist. (Mirco trainiert mehrere Stunden am Tag und steht kurz vor der Prüfung zum Fitnesstrainer).
Um seine Tattoos zu sehen, muss sich Mirco sich oben herum frei machen – er hat immerhin 17 Stück davon. Schlank und Waschbrettbauch: „Das ist nichts für mich!“ denkt die Katze.
"Es gibt nur zwei Sorten Männer auf dieser Welt, die einen stehen auf Brüste und die anderen auf Arsch!“ ist ihre Sicht der Dinge und will seine Sicht dazu haben. Bei ihm sind es mehr die Augen, die Hände das Lachen………

Mirco entführt Daniela dann in den Zoo – ein Kindheitstrauma von ihr erzählt sie, denn sie musste als Kind dafür immer um 5.00 Uhr aufstehen. Außerdem ist ihr kalt und sie hat Highheels an mit immerhin 14 cm Absatz. Die Schuhe geben schnell auf, ein Absatz verabschiedet sich, von ihr kommentiert mit „ein richtiger Scheißtag!“. Laufen kann sie jedenfalls in den Schuhen nicht mehr, barfuß ist zu kalt und ihr peinlich. Also zieht sie Handschuhe über die Füße und Mirco schleppt sie Huckepack ein paar Meter Richtung Ausgang. Die nächsten Meter trägt er sich auf Händen, so lange, bis er völlig außer Atem ist. Mirco überlegt, er sollte das Rauchen lassen, hat nicht gefrühstückt. Sie ist nicht schwer, aber unhandlich, jappst er wenig später. „Die Hantel vorm Bett, machen den großen Macker und können eine Frau nicht mal 50 Meter tragen“, amüsiert sich Daniela.
Letztendlich holt er Daniela ein Paar Ersatzschuhe aus dem Auto und zeigt ihr anschließend im Studio, dass er nicht nur 70 kg drücken kann, sondern will ihr beweisen, dass er 100 kg schafft. (Daniela wiegt übrigens 56 kg hat sie erzählt).

Er fand den Tag supergut, sie überlegt, wie sie ihm beibringt, dass das nichts wird. Er ist "ein ganz Netter, kein Arsch und das ist das Problem", verabschiedet sie ihn. Aber – man könnte ja mal – wenn sie mal wieder in Krefeld ist – zusammen weg gehen.

Ab jetzt will sie nicht mehr ihren Kater suchen, sondern sich finden lassen, beschließt sie.

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