Iz, der „sanfte Riese“ aus Hawaii erobert posthum die Charts

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Der Hawaiianer Israel „Iz“ Kamakawiwo´ole starb 1997. Der 350 kg schwere Mann wurde nur 38 Jahre alt, zu seinem Abschied kamen Tausende an den Strand, wo seine Asche dem Meer übergeben wurde.

Auf einmal hört man sein Lied „Somewhere Over the Rainbow“ überall, es hat die Spitze der Charts erobert und bereits Goldstatus erreicht. Wieso jetzt? 13 Jahre, nachdem der übergewichtige Sänger gestorben ist?
 
Die Plattenfirma Universal hatte sich die Rechte an dem bis vor kurzer Zeit unbekannten Album „Facing Future “ – „Alone in IZ World“ und „Somewhere over the Rainbow“  für Deutschland gesichert und seit dem erobert Israel Kamakawiwo´ole posthum mit seinen Songs und seiner Ukulele nicht nur die Spitze der Charts, sondern auch die Herzen der Menschen.
 
Im Soundtrack zu „Rendezvous mit Joe Black“ (1998), auch im Abspann von „Emergency Room“ (2002)  war das Lied „Somewhere Over the Rainbow“ bereits zu hören gewesen.
Ein Privatsender sendete jetzt Werbespots zu Sendungen, die mit Umweltschutz zu tun hatten, unterlegt mit diesem Lied und einem kleinen Hinweis auf den Interpreten, eine durchaus übliche Werbeform.
 
Mit 11 Jahren gründete Israel Kamakawiwo´ole seine erste Band, er war in Hawaii einer der beliebtesten Musiker und wird auch heute noch verehrt. Aufgrund seiner Fettleibigkeit konnte er nicht mehr auf einer normalen Ukulele spielen, ein Instrumentenbauer stellte für ihr eine Maßanfertigung des Instruments in der Größe einer Kindergitarre her.
Nach seinem frühen Tod wurde Staatstrauer angeordnet, er war der erste Zivilist auf Hawaii, dem diese Ehre zu Teil wurde.
 
 

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