Mehrzad Marashi bei Stern TV

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Seine Familie kam vor 23 Jahren aus dem Iran. Sein Vater hatte damals den Wunsch, dass sich alle anstrengen.
Vor zwei Jahren starb sein Bruder bei einem Autounfall. Im letzten Jahr wurde seine Freundin schwanger und er hatte keine Ausbildung, keinen Job und lebte von Hartz IV (im Casting zu DSDS war er von Dieter Bohlen gefragt worden, wovon er lebt. Er antwortete „Von Luft und Liebe.“)
Nach dem Halbfinale machte er seiner Denisse einen Heiratsantrag und gewann das Finale bei DSDS durch die Zuschauerentscheidung.
Jetzt ist er extrem stolz und glücklich, dass er für seine Familie sorgen kann. So ist ein Eigenheim etwas, was er sich gern von seinen zu erwartenden Einkünften kaufen möchte.
In der kommenden Woche wird in New York das Video zu dem Siegertitel „Don´t Believe“ gedreht werden.
Heute war er bei Günter Jauch in Stern TV zu Gast. Vor der Entscheidung hatte er gedacht, dass Menowin Fröhlich das Rennen macht.
Auch hätte er Bedenken gehabt, dass aufgrund dessen, dass er schon auf die 30 zugeht und vergeben ist, vielleicht nicht so viel Fans für ihn anrufen.
Warum hat er in den letzten 10 Jahren, nichts richtig auf die Reihe bekommen, fragt Günter Jauch. Mehrzad Marashi erzählt, er hat immer gearbeitet, zuletzt war er mit einer Karaoke-Bar selbständig, die er aufgeben musste. Danach erst bekam er Leistungen vom Arbeitsamt.
Die Farbe grün hat er bevorzugt betragen, um an die Probleme im Iran zu erinnern. (Grün ist die Farbe der iranischen Opposition).
Wie sieht er die These, dass Menowin Fröhlich aufgrund der Negativ-Schlagzeilen kurz vor dem Finale den Zweikampf im Finale verloren hat?
Er glaubt nicht, dass die Schlagzeilen der letzten Tage vor dem Finale ausschlaggebend waren, hatte er doch schon vorher immer wieder ähnliches gegeben.
Vielmehr denkt er, dass die Leute gesehen hätten, dass er hart gearbeitet hat.
Den Dieter Bohlen Song „Don´t Believe“ hat er selbst gewählt (es hätten auch andere Optionen zur Verfügung gestanden) und findet ihn sehr schön. Dieter Bohlen sei eine Garantie für Erfolg.
Wäre er auf dem zweiten Platz gelandet, hätte er trotzdem Erfolgschancen für sich gesehen, die mit harter Arbeit zu verwirklichen gewesen wären.
Nach dem Interview mit Günter Jauch geht Mehrzad Marashi noch in den Live-Chat.

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