Fr. Jul 1st, 2022

Wer kennst sie nicht, die "Alienjägerin" schlechthin.

Ridley Scott machte mit seinem Weltraumepos "Alien" mit der Hauptrolle der Ellen Ripley, Sigourney Weaver unsterblich. Die Alienreihen 1-4 waren aber nicht ihre einzigen Filme. Die spielte unter anderem noch in "Ghostbusters", "Der Tod und das Mädchen", "Galaxy Quest" und ihre drei Oscarnominierungen "Gorillas im Nebel", "Die Waffen einer Frau" und "Aliens – Die Rückkehr".

Das neuste Projekt der studierten Literaturwissenschaftlerin ist das derzeitig in den Kinos laufende Spektakel "Avatar – Aufbruch nach Pandora", dass vom Starregisseur James Cameron in Szene gesetzt wurde. Für dieses neue Highlight in ihrer Karriere, schlüpfte sie jeden Drehtag in einen sogenannten "Performance Capture".

Das Performance-Capture-Verfahren" wandelt die Bewegungen des Schauspielers in Figuren aus Bits und Bytes um. Mit dieser Technik werden "originale" Bewegungen des jeweiligen Schauspielers auf die "Cyberfigur" übertragen. Somit kann er in tiefe Abgründe springen, sich aus dem Fall von einem Ungetüm auffangen lassen und wild durch die Gegend fliegen. Jedem Avatar in diesem Kinofilm wurde so von einem echten Menschen Leben eingehaucht.

Wieder einmal hat es James Cameron geschafft, Kinogeschichte zu schreiben, denn dieses Verfahren ist revolutionär. Die immer technischer werdenen Kinofilme lassen den Gedanken zu, dass es irgendwann einmal keine "menschlichen" Schauspieler mehr geben wird.

Davor hat Sigouney Weaver keine Angst. Das wären nur Nachahmungen, um überzeugend zu wirken, müssen Schauspieler immer wieder ihr Talent unter Beweis stellen, denn Talent ist Basis. Dieses Talent wurde ihr damals an der Schauspielschule abgesprochen aber wie es im richtigen Leben eben so ist, man darf sich dadurch nicht abschrecken lassen und weiter machen. Der Erfolg gibt ihr Recht. Ihr Ziel war es niemals, sich in irgendein Rollenmuster pressen zu lassen. Dann wäre sie wahrscheinlich damals bei Alien geblieben und hätte in diesem Genre weiter gemacht. Filme müssen nicht groß sein, sondern gut, dann macht es auch Spaß und Spaß und Leidenschaft ist eine Kombination, die gepaart mit Talent solche wunderbaren Filme entstehen lassen wie Sigourney Weaver sie uns zeigt.

 

Von Astera

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