6jährige Zwillingsmädchen aus der Schweiz seit dem 30.1. spurlos verschwunden

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Nach einem Familienstreit verschwand in der Schweiz ein 43 Jahre alter Mann mit seinen 6jährigen Zwillingstöchtern Alessia und Livia am 30. Januar zunächst spurlos.
Die Eltern der Kinder leben getrennt, der Vater nahm am Wochenende sein Besuchsrecht wahr.

Nach und nach ergab sich folgendes Puzzle:

Am 28. Januar 2011 hatte der Vater die Kinder abgeholt.
Die Kinder wurden zuletzt am 30. Januar an ihrem Wohnort in Saint-Sulpice (Kanton Waadt) gesehen.
In der Wohnung des Vaters wurden die Kindersitze, Kleidung der Mädchen und sein Testament, das das Datum vom 27.1.2011 trug, gefunden.
Am 31. Januar kaufte er in einem Reisebüro in Marseille drei Fahrkarten nach Korsika. Von hier aus soll er auch eine Postkarte an seine Frau geschrieben haben, dass er ohne sie nicht leben könne.
Am 3. Februar 2011 wurde der Mann allein in Vietrisul Mare in der Region Neapel gesehen – an diesem Tag warf er sich bei Bari im süditalienischen Apulien vor einen Zug und verstarb.
Kurz vorher hatte er 7.500,– Euro von seinem Sparbuch abgehoben. Bei der Mutter der Mädchen kamen in der Zwischenzeit in mehreren Umschlägen 5.000,– Euro an.

Nach den Mädchen wird in der Schweiz, Österreich (Schengener Informationssystem), Italien und Südfrankreich gesucht.
Bis jetzt gibt es keinen Zeugen, der sie (allein oder in Begleitung des Vaters) nach dem 30.1.2011 gesehen hat und jeder noch so kleine Hinweis kann wichtig sein.

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