Daimler unter Korruptionsverdacht

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Das US-Justizministerium wirft dem Autokonzern Daimler vor, gegen US-Korruptionsgesetze verstoßen zu haben.

In den Jahren 1998 bis 2008 soll Daimler in mindestens 22 Ländern, ausländische Amtsträger bestochen haben. Besonders aktiv soll Daimler in Russland, der Türkei, Agypten und China gewesen sein.

In diesen 10 Jahren sollen Schmiergelder in Millionenhöhe gezahlt worden sein. Der Autokonzern Daimler gab schon zu, gewisse "unsachgemäße Zahlungen" geleistet zu haben. Diese habe der Konzern bei internen Untersuchungen in Afrika, Asien und Osteuropa selber festgestellt, die als Kommissionen, speziellen Rabatten oder "nützliche Anwendungen", getarnt wurden.

Daimler habe auch schon Maßnahmen ergriffen, um Wiederholungen zu vermeiden. Dazu gehören Überarbeitungen interner Richtlinien, Kontrollen und personelle Konsequenzen. Zudem sollen sich Fillialen in Deutschland und Russland "schuldig" bekennen. In Geschäftsberichten aus dem Jahre 2005 sollen Gewinnminderungen in Millionenhöhe auf Korruptionszahlungen hinweisen.

Es wird vermutlich auf einen Vergleich hinauslaufen, der sich ca. um 185 Millionen beläuft.

Am 01.04.2010 findet in Washington D.C. eine Verhandlung statt.

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