Der neue Bundespräsident steht nach dem ersten Wahlgang noch nicht fest

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Um 13.30 Uhr war der erste Wahlgang in der Bundesversammlung beendet.
Vor dem Berliner Reichstag war eine Großbildleinwand aufgebaut worden, damit interessierte Bürger die Wahl hautnah verfolgen können.
 
1244 Stimmen konnten abgegeben wurden. Bei der Wahlberechtigten für den neuen – den zehnten – Bundespräsidenten, waren auch zahlreiche Prominente nominiert worden. Dieses Mal waren unter anderem Nina Hoss, Friede Springer und Sebastian Krumbiegel dabei.
 
Bei 623 Stimmen (der absoluten Mehrheit) für einen Kandidaten steht der neue Bundespräsident fest.
 
Zur Wahl standen Christian Wulff, Joachim Gauck und Lukrezia Jochimsen.
 
Favorisiert waren schon vorher Christian Wulff und Joachim Gauck. Deutlicher Beliebtheit erfreut sich der parteilose Joachim Gauck bei Umfragen in der Bevölkerung.
Für die Wahl von Ministerpräsident und stellvertretendem CDU-Vorsitzenden Christian Wulff spricht, dass Union und FDP in der Mehrheit sind.
 
Um 14.00 berichtet ARD, dass getwittert wurde, dass ein Blumenstrauß in den Plenarsaal gebracht worden ist, was ein Zeichen sein könnte, dass die Wahl im ersten Wahlgang erfolgreich abgeschlossen worden ist. Allerdings ist um 14.10 Uhr kein Blumenstrauß zu sehen, was für einen zweiten Wahlgang sprechen könnte.
 
1241 gültige Stimmen, 13 Enthaltungen, 1 Enthaltung
499 Stimmen für Joachim Gauck, Lukrezia Jochimsen 126 Stimmen, Franz Rennicke erhielt 
3 Stimmen, 600 Stimmen für Christian Wulff.
 
So wird gegen 14.15 Uhr die Versammlung vorschriftsmäßig unterbrochen und ein zweiter Wahlgang wird notwendig.

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