Details zur Bluttat in Ludwigshafen

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Weil der Techniklehrer ein internes Warnsystem für die Handy des Kollegiums der Berufsschule in Ludwigshafen entwickelt hat, konnten sich die Lehrer wahrscheinlich bei dem Amoklauf in der vergangenen Woche untereinander warnen. Zwar waren solche Spezialhandys bereits bestellt, aber noch nicht geliefert worden.

Jetzt sind weitere Details über den 23jährigen, der seinen ehemaligen Lehrer getötet hat, bekannt geworden.

Er lebte allein und hat sich schon seit längerem mit ähnlichen Taten beschäftigt. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung wurden mehrere Schreckschuß-, Luftdruck und Gotchawaffen gefunden. Auf einem Speicherstick gab es einen sogenannten Lebenslauf von ihm, worin sich der 23jährige dahin gehend äußerte, dass er wegen seines Übergewichts abgelehnt und von seinen Mitmenschen nicht akzeptiert würde.

Er soll Videos von Amokläufen mit Texten unterlegt und veröffentlicht haben, unter anderem von dem Amoklauf in Erfurt.

2007 hätte er im Internet Selbstmordabsichten geäußert, worauf hin die Polizei in seine Wohnung kam und er habe für 2010 wiederum seinen Selbstmord angekündigt. 

Gemäß einem Bericht bei Spiegel-online will Oberstaatsanwalt Liebig nicht von einem Amoklauf reden.Der 23jährige habe sich bei seiner Festnahme ruhig verhalten.

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