Entführte Bankiersfrau Maria Bögerl ist tot

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Am 12. Mai war die 54jährige Bankiersfrau Maria Bögerl in ihrem eigenen Auto aus ihrem Haus entführt worden. Nur wenige Stunden später meldete sich der mutmaßliche Entführer telefonisch bei der Familie und stellte eine Lösegeldforderung in Höhe von 300.000,– Euro.
Anlässlich dieses Anrufes konnte der Ehemann der Entführten auch kurz mit seiner Frau sprechen, die ihn wissen ließ, dass sie in Lebensgefahr schwebt.

Das Geld wurde dann – wie gefordert – an der A 7 abgelegt, aber bis zum nächsten Tag nicht abgeholt. Die Polizei wurde eingeschaltet, von der Vermissten fehlte jede Spur. Die Umgebung wird von bis zu 500 Einsatzkräften abgesucht.

Zwei Tage später wurde das Auto von Maria Bögerl auf dem Parkplatz eines Klosters von Passanten gefunden. Bei der Untersuchung des Wagens fand die Spurensicherung Blutspuren.
Am 19. Mai appellierten der Mann und die Kinder von ihr in der Sendung "XY….ungelöst" an die Menschlichkeit der Täter, leider erfolglos.

Eine hohe Belohnung wurde ausgesetzt, über 2.000 Hinweise aus der Bevölkerung gingen ein und am 1.Juni wurde ein Phantombild von einem Mann mit Pferdeschwanz veröffentlicht, der zum Zeitpunkt der angestrebten Lösegeldübergbe als Anhalter unterwegs gewesen sein soll.

Gestern Abend entdeckte ein Spaziergänger zwischen den Orten Nietheim und Niesitz eine Frauenleiche, die nur mit Ästen abgedeckt war, am Waldesrand. In nicht allzu großer Entfernung von dem Fundort des Autos und der Stelle der geplatzten Lösegeldübergabe.

Die Obduktion hat ergeben, dass es sich bei der Toten um Maria Bögerl handelt. Heute Abend wird es eine Pressekonferenz der Polizei mit weiteren Einzelheiten geben.

Wir sprechen der Familie und den Angehörigen von Maria Bögerl unser Mitgefühl aus.

 

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