Goldener Keks aufgetaucht – ist es der echte?

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"Mit an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit" ist der Keks wieder da. Der goldene Keks der Firma Bahlsen, der vom "Krümelmonster" entführt worden war. Wann genau das passiert war, weiß keiner. Denn der Keks war am 4. Januar 2013 das letzte Mal mit Bewusstsein wahr genommen worden und am 21. Januar fiel sein Verschwinden auf.

Irgendjemand hatte aus dem Firmensymbol des Gebäckwarenherstellers Bahlsen in fünf Metern Höhe den 20 kg schweren Keks gemopst, der dort seit rund 100 Jahren sein Dasein fristete. Wenig später tauchte ein aus Zeitungsschnipseln zusammen gesetzter "Erpresserbrief" auf. In Robin-Hood-Manier wurde darin gefordert, etwas Gutes zu tun. In diesem Fall sollten Kekse gespendet werden und der als Belohnung ausgesetzte Betrag in Höhe von 1.000,– Euro soll an ein Tierheim gehen. Mit dabei war ein Foto vom "Krümelmonster", einer Person im entsprechenden Kostüm mit dem Keks im Arm. Falls den Forderungen nicht stattgegeben werden sollte – sollte der Keks bei "Oskar" in der Tonne landen.

Bahlsen reagierte mittels facebook, sie wollten ihren Keks zurück haben. Allerdings wurde eine Erpressung abgelehnt, sondern eine Spende von 52.000 Kekspackungen an 52 soziale Einrichtungen in Aussicht gestellt. Aber erst dann, wenn der Keks wieder da ist.

Heute morgen nun tauchte (wahrscheinlich) der Keks mit den 52 Zähnen wieder auf. Er hing mit einer roten Schleife dekoriert am Niedersachsenpferd-Denkmal der Universität Hannover. 

 

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