Fr. Jul 1st, 2022

Vorsicht ist geboten beim Speichern von Kennwörtern im Internet Explorer oder Firefox. Beide Browser decken zusammen ca. 90% in Deutschland ab, gefolgt von Safari und Opera.

Wie Computerbild festgestellt hat, ist die Speicherfunktion bei den beiden führenden Browser mangelhaft, auch spezielle Kennworttresor Programme sind teils unsicher.

Mit der Fülle der Angebote, sich online registrieren zu können (müssen), sei es bei einem Social Network Dienst, wie Facebook, SudiVZ oder Xing, beim Online-Shopping oder Online-Banking, steigt die Anzahl der Passwörter, die man sich merken muss, vorausgesetzt, man verwendet immer ein anderes. Das sollte man auch machen, denn hat ein Datendieb ein Passwort geknackt, hat er unter Umständen dann Zugang zu weiteren Online Diensten.

Hier helfen einem die Browser, wie Firefox und Internet Explorer, indem sie eine Merkfunktion anbieten. Wie Computerbild festgestellt hat, sind diese Methoden mangelhaft, weil nach Eingabe der Passwörter diese unverschlüsselt im Arbeitsspeicher des PCs verharren. Geschickte Hacker nutzen dieses Schwachstellen aus, um an die begehrten Daten ran zu kommen.

Auch eigenständige Kennworttresor Programme, haben ihre Schwachstellen. Diese Passwort Manager speichern die einzelnen Passwörter in einem Safe und man braucht sich nur noch das Hauptpasswort, um an diesen Manager zu kommen merken. Eigentlich eine ganz nützlich Sache, denn damit kann man für die verschiedenen Dienste vollkommen kryptische Passwörter mit Kombinationen aus Ziffern, Buchstaben und Sonderzeichen selber kreieren oder kreieren lassen.

Computerbild hatte im Januar 2008 das letzte Mal Passwort Manager getestet, nun wurde erneut getestet. Das Ergebnis ist seit Montag in den Läden.

Vorweg gesagt: Der COMPUTERBILD-Testsieger Password Depot 4 von Acebit (29 Euro) erhielt die Note „befriedigend“. Manko aller Programme: Die Möglichkeit zum Erstellen sicherer Passwörter ist gegen, nur das Verwenden von unsicheren Passwörtern ist weiterhin für den User möglich.

Von Astera

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