Michael Jackson
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Michael Jackson: Die Rettungskräfte sagen im Prozess aus

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Orchidee MJNach den heutigen Meldungen belasten auch die Sanitäter, die in Michael Jacksons Villa an dessen Todestag gerufen worden waren, den Arzt Conrad Murray schwer.

Nach Meinung des Sanitäters Richard Senneff hatte bei seinem Eintreffen am 29. Juni 2009 um 12.26 Uhr das Herz von Michael Jackson schon 20 Minuten, wenn nicht sogar länger,  still gestanden, Conrad Murray soll erst nach mehrmaligem Nachfragen angegeben haben, dass er MJ ein Beruhigungsmittel gegeben habe, von dem Narkosemittel Propofol soll keine Rede gewesen sein.
Ein zweiter Sanitäter, Martin Blount, gab an, dass auf dem Boden des Zimmers drei geöffnete Flaschen des Schmerzmittels Lidocain gelegen hätten, auch hierüber hatte Conrad Murray keinerlei Angaben gemacht.

Der Arzt soll angegeben haben, dass MJ erschöpft und dehydriert sei, sich ansonsten bei guter Gesundheit befände.

Senneff und drei weitere Rettungskräfte hatten 42 Minuten lang erfolglos versucht, Michael Jackson wiederzubeleben, jedoch von Anfang an kein Lebenszeichen mehr bei ihm feststellen können.

Conrad Murray dagegen behauptet, er habe die Rettung sofort gerufen, Michael Jackson hätte sich die tödlichen Medikamente selbst verabreicht und er plädiert auf "nicht schuldig": Die Anklage lautet auf fahrlässige Tötung.
Die Staatsanwaltschaft dagegen will beweisen, dass der Arzt seinen Patienten nicht ausreichend versorgt hat, die Rettungskräfte belogen hat und Beweismittel verschwinden ließ.

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