Mirco: Verdächtiger Familienvater gesteht die Tat

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In der Pressekonferenz zum Fall Mirco aus Grefrath sind mehr Details genannt worden:

Der Verdächtige, der am Mittwoch festgenommen worden war, hat gestanden, den Jungen getötet zu haben. Es handelt sich bei ihm um den 45jährigen Familienvater Olaf H.

Olaf H. hatte am Tattag, dem 3.September 2010 beruflichen Stress und war ziellos durch die Gegend gefahren. Er hatte Mirco zufällig getroffen, ihn angesprochen und aufgefordert, sich zu ihm ins Auto zu setzen.

Er hat den Jungen entführt, entkleidet und versucht, sexuelle Handlungen an ihm vorzunehmen, wird in der Pressekonferenz gesagt. Danach kam das Bewusstsein, dass er den Jungen nicht laufen lassen kann. Pädophile Neigungen seien aber nicht festgestellt worden. Dem mutmaßlichen Täter sei es darum gegangen, Macht zu haben, Kontrolle auszuüben und einen Menschen in seiner Gewalt zu haben.

Olaf H. hat drei leibliche Kinder. Ingo Thiel, Leiter der Soko Mirco, geht davon aus, dass mit ihm eine tickende Zeitbombe unterwegs gewesen sein könnte. Er wohnte nur 30 km entfernt von Mirkos Wohnort in einem Einfamilienhaus, die Nachbarn haben ihn als hart arbeitenden, treu sorgenden Familienvater erlebt. Die Tötung des Schülers sei ein Machtbedürfnis gewesen, er hätte jemand gebraucht, den er kontrollieren kann.

Schon kurz nach der Tat hatte Olaf H. den Passat, den er geleast hatte abgegeben, zu ihm haben wohl andere Spuren geführt.


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