Di. Jun 6th, 2023

Unnötig, uninteressant und uninspiriert, so beschreiben böse Zungen die aktuelle Staffel von „Promi Big Brother“, wo sich zwölf Menschen hatten „einsperren“ lassen. Diese Menschen sind Promis, einige davon sind einigen Zuschauern nicht wirklich bekannt. Aber man muss bekanntlich nicht jeden kennen und nicht alles wissen. Das gilt natürlich auch für das werte Fernsehpublikum.

Das Moderatorenpaar – der kleine, schmale Oliver Pocher und die etwas kompaktere und um einiges größere Cindy aus Marzahn führen mehr oder minder temperamentvoll durch zwei Sendestunden am Tag. 14 Tage lang……und davon sind schon (oder endlich?) fünf Tage vorbei.

Es gab bereits Schlagzeilen: Marejke Amado hat ihren Hund mit ins Haus genommen. Ist das tierschutzrelevant? Es hieß, der Hund muss raus – er ist aber immer doch da.
Martin Semmelrogge hatte sich bereits unverhüllt gezeigt, was den weiblichen Teil der Moderatoren zu einem Liedchen inspirierte.

Nun verkündete David Hasselhoff, dass er geht. Weil sein Vater schwer krank ist wird er umgehend nach Los Angeles zurück reisen. Unter Tränen nimmt er Abschied, so hart ist der Auszug für ihn. Besonders, dass er Jenny näher kennenlernen durfte, war wichtig für ihn, sagt er. Für die meisten seiner Mitbewohner hat er nur gute Worte, er dankt Big Brother und voller Rührung auch seinen Fans. Vielleicht rückt ein Promi nach, um das Dutzend wieder zu komplettieren.

Natürlich gibt es Prüfungen, Challenges, die Zuschauer dürfen dafür in alt gewohnter Manier anrufen. Es wird mehr oder minder nackidei geduscht und zwar auch durchaus kalt,  eine der Bewohnerinnen trägt bevorzugt nichts unter dem kurzen Rock, das Essen hat keine Sternequalität und ist sparsam rationiert und natürlich existiert auch ein Strafbereich.

Sänger Fancy (Baujahr 1946) kassiert Komplimente für einen knackigen Körper, Mama Marejke führt ein strenges Kommando. Natalia Osado, Jan Leyck und Simon Desue fühlen sich (zumindest bei der ersten Essensbestellung) übergangen und sehen ihre Wünsche nicht gewürdigt. Kräuterquark und Sonnenblumenöl statt Zigaretten? Das findet nicht bei allen Verständnis. 350,– Euro stehen übrigens zur Verfügung.
Auch Lebensbeichten und Selbsterkenntnisse stehen auf dem Programm.

Big Brother wollte eine Party ausrichten – dafür dass Jenny ein Jahr lang keinen Alkohol getrunken hat. „Arabische Nächte“ ist das Thema, die Bewohner sollen aktiv werden. Basteln, backen, dekorieren, das gehört zu den Vorbereitungen. Die allerdings umsonst waren, weil Percival Duke die Regeln des Hauses nicht respektiert – er hat wiederholt das Mikrofon abgelegt. Nicht alle Bewohner sind begeistert, aber natürlich wird das Ganze zivilisiert ausdiskutiert und die Erkenntnis getroffen, dass schließlich jeder die Regeln kennt und vor dem Einzug wusste, worauf er sich einlässt.
Jenny Elvers wird aber belohnt – sie bekommt einen Koffer mit Kleidung und persönlichen Gegenständen. Sie erklärt, dass auch ein Brief von ihrem Mann dabei ist, der ihr geschrieben hat, dass er sie liebt und stolz auf sie ist.

Für die „Seifendusche“ wurden Fancy und Natalia auserwählt, mitten in der Nacht müssen sie antreten und sich mit einem riesigen Stück Seife solange gemeinsam, gegenseitig oder wie auch immer „waschen“, bis ein Zettel zum Vorschein kommt. Sie fand das körperlich anstrengend, weil man „viele Muskeln anspannen“ musste, für ihn war die gemeinsame Dusche „super“. Sie schaffen die Herausforderung und werden eine Belohnung erhalten.
Das neue Match „Drück mich“ wird von Natalia und Jan in Angriff genommen werden müssen.

Eines ist sicher: „Promi Big Brother“ ist eine Herausforderung. Wofür und für wen auch immer – das liegt im Auge des Betrachters……….

Von Astera

Ein Gedanke zu „Promi Big Brother: Elf Leute und ein Hund“
  1. Jetzt muss ich auch mal meinen Senf zu diesem Thema ablassen. Gester war ja die Pamela Anderson da. Die arme, arme Pam. Sie sieht immer noch gut aus (jedenfalls im schwachen Licht). Das die das nötig hat tut meir echt leid für sie. Die muss ja mal echt pleite sein. Man konnte ihr ansehen wie unangenehm es für sie war. Absoluter Fremdschämalarm, aber davon lebt dieses Format ja, und wenn das keiner gucken würde, würden die sowas auch nicht senden. Armutszeugnis für wen auch immer.

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