Scheitert Opels Sanierungskonzept an zu hohen Kriterien für Gelder aus dem Deutschlandfond

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Opel hatte vor einiger Zeit ein Sanierungskonzept vorgestellt, dass den Steuerzahlern 1,5 Milliarden Euro und den Abbau von 3900 Arbeitsplätze kostet. Jetzt wird bekannt, dass diese 1,5 Milliarden Euro an Bedingungen geknüpft sind, die es dem GM-Konzern schwer machen wird, an die begehrten Staatsgelder zu kommen. So soll nur derjenige eine finanzielle Unterstützung erhalten, der zum Zeitpunkt 01.07.2008 keine roten Zahlen geschrieben hat.

Der Sanierungsplan von Opel wird derzeit von einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (Pricewaterhouse Coopers) unter die Lupe genommen, bevor Bund und Länder letztendlich entscheiden.

Auch wird befürchtet, dass die für gesamt Europa veranschlagten 3,3 Milliarden Euro nicht ausreichen werden. Die US-Ratingagentur Moody's beziffert die Kosten für Opel in Europa auf 5,6 Milliarden. Sollten sich die Zahlen bewahrheiten, dann dürfte es GM sehr schwer fallen, die restlichen 2,3 Milliarden zusätzlich aufzubringen.

Sollte Opel keine finanzielle Unterstützung erhalten, wären Projekte, wie der Ampera (Hybridfahrzeug mit Elektromotor für den Antrieb und Benzinmotor zum Aufladen der Akkus) und das neue Projekt eines reinen Elektroautos in Gefahr. Dann wären mehr als die mit Sanierung veranschlagten fast 4000 Arbeitsplätze in Gefahr.

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