Mo. Dez 11th, 2023

Im letzten Jahr sollen vier Rentner im Alter zwischen 60 und 80 Jahren ihren Anlageberater entführt und gefangen gehalten haben. Deshalb stehen sie jetzt vor Gericht.

Zwei Rentnerehepaare hatten sich von einem Anlageberater unterstützen lassen. Auf sein Betreiben hin hatten sie viel, sehr viel Geld investiert mit der Hoffnung, dieses zu vermehren. Leider wurde dieses Geld nicht mehr, sondern war eines Tages schlicht und ergreifend weg.

Jetzt wollten die Rentner zumindest ihr Kapital zurück und forderten die Zahlung von eben diesem Anlageberater, der sich weigerte.
Daraufhin macht sich das Quartett auf den Weg zu ihm, immerhin 500 km weit. Sie fesselten ihn mit Klebeband und brachten ihn in zusammen gebastelten Kartons mit einer Sackkarre zuerst zum Auto und dann zum Chiemsee.

Hier war in einem Einfamilienhaus schon ein Keller hergerichtet und mit einem weiteren mutmaßlichen Mittäter wollten die Rentner ihr vermeintlich gutes Recht und den Anlageberater zwingen, ihnen ihr Kapital wieder zu geben. Diesem wiederum gelang es mit einem Fax die Rentner auszutricksen und ein Sondereinsatzkommando befreite ihn.

Dass auch noch eine geladene Waffe gefunden wurde, macht die Sachen nicht wirklich besser. Von Selbstjustiz, Entführung und Menschenraub ist die Rede. Hier würde eine Höchststrafe von 15 Jahren drohen.

P.S: Es sollen aber noch andere Anzeigen von Geschädigten gegen den Anlageberater laufen.

Von Astera

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