Kurzer Testbericht des neuen Aldi- PC AKOYA P7350 D

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Am 18.03.2010 kam ein neues Multimedia Kraftpaket in die Regale von Aldi

Der Multimedia PC MEDION® AKOYA® P7350 D.

Nils hatte sich einen gekauft und berichtet hier, was ihr von diesem PC erwarten könnt. Vielen Dank dafür.

 
Intro
Normal baue ich meine Computer selbst. Jedoch erschien mir aufgrund des niedrigen Preises von    
599 Euro als eine durchaus sinnvolle Investition. Zudem spare ich mir damit Zeit da ich nicht den
Computer selbst zusammenbauen muss.
Erster Eindruck
Der AKOYA P7350 D sieht auf den ersten Blick sehr edel aus zu der die Klavierlackoptik sehr viel
beiträgt. Im dunklen leuchtet er sogar in der Farbe Blau.
 
Installation
Da mir vorinstallierte Betriebssysteme immer schon ein Dorn im Auge sind und MEDION sowieso
nur eine 32 Bit Version von Windows 7 vorinstalliert hat, installierte ich meine X64 Version in der
Professional- Edition.
Der Installationsprozess ging spielend einfach. Grafik, Soundtreiber mussten manuell nachinstalliert
werden. Bezugsquelle ist entweder die beigelegte CD mit Treibern oder meine bevorzugte Variante
der Internetpräsens des jeweiligen Herstellers.
 
Lautstärke
Der AKOYA P7350 D ist aus meiner subjektiven Sicht angenehm leise. Laut wird es nur wenn das
Laufwerk in Aktion tritt.
 
Erweitern
Es ist ein Schacht für eine weitere Festplatte vorhanden. Desweiteren 1 Steckplatz für PCI und PCI-
Express und eine Ram-Erweiterung von bis zu 8192 MB möglich. Auch für ein zusätzliches Laufwerk
ist ein Schacht frei.
Problematik
Das Einbauen einer zusätzlichen Festplatte ist ein wenig mit Arbeit verbunden aufgrund der recht
kompakten Bauweise.
Es befinden sich 2 Plastikdübel im Schacht der vorgesehen ist für die zweite Festplatte. Diese Dübel
bekommt man nur schwer per Hand heraus. Zudem ist extrem wenig Platz für eine Männerhand.
Daher bediente ich mich eines Metalllineals mit der ich gezielt die zwei Dübel entfernen konnte. Die
nächste Hürde bestand / besteht darin dass die Powerconnectoren auch Kabel zu weit hinausragen
sodass die Kabel auf der zusätzlichen Festplatte direkt auflegen. Diese habe ich mittels eines
Schaschlikspießes zur Seite gerückt. Zu guter Letzt kam noch die nächste böse Überraschung.
Herkömmliche SATA-Kabel sind zu groß deshalb muss ein gewinkeltes SATA-Kabel her. Jedoch
bekam ich solches nicht in den lokalen Geschäften. Allerdings bekommt man solch „seltenes“ Kabel
bereits für ein paar Euro im Internet.
Wer Ram erweitern möchte muss sich jedoch nur gedulden. Baugleiche SAMSUNG GREEN DDR3 
Ram-Riegel sind erst ab dem zweiten Quartal dieses Jahres platziert. 
 
 
Zielgruppe / Performance
Der AKOYA P7350 D richtet sich an den anspruchsvollen PC-User der neben den herkömmlichen
Aufgaben auch gerne Filme bearbeitet große Datenmengen kopiert und ab und an ein Spiel spielt.
Sozusagen ein Nischenprodukt dass durchaus seine Platzierung auf dem Mainstream-Markt verdient
hat. Wer allerdings hinter dem Angebot ein Spiele PC vermutet wird enttäuscht. Dazu wäre eine
bessere Grafikkarte von Nöten welche aber problemlos nachrüstbar ist. Ein weiterer Kritikpunkt ist
meiner Meinung nach die zu kompakte Bauweise des Rechners welche es erheblich erschwert weitere
Zusatzhardware einzubauen. Dennoch für 599 Euro eine echte Kaufempfehlung!
 
© Nils Reitnauer am 19.03.10

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