Urteil im Fall Kassandra

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Im letzten Jahr war die kleine Kassandra nach der Hausaufgabenbetreuung nicht nach Hause gekommen.

Die Eltern hatten die Polizei gerufen, die glücklicherweise Suchhunde einsetzte. Nachts gegen 1.30 Uhr wurde das Mädchen durch einen Hund des ASB aufgespürt. Sie steckte in einem Gully, der Deckel war aufgelegt. Kassandra war schwer verletzt. Sie hätte sich nie allein aus dem Gully befreien können.
Die Neunjährige hatte durch Schläge mit einem Stein ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten und musst in ein künstliches Koma gelegt werden.
Vierzehn Tage nach der Tat wurde ein Tatverdächtiger festgenommen. Es handelte sich um einen 14jährigen Schüler. Die Ermittlungen ergaben, dass er und Kassandra sich gekannt haben. Der Junge wurde als normal intelligent, aber als verhaltensauffällig beschrieben, war auch schon polizeibekannt.
Der mittlerweile 15jährige wurde anhand von Faser- und DNA-Spuren überführt und legte ein Geständnis ab.
Der dreiwöchige Prozess mit 7 Verhandlungstagen ging heute zu Ende. Das Urteil lautet: 8,5 Jahre Jugendhaft wegen versuchten Mordes.

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