Do. Sep 23rd, 2021

Es hört sich an, wie eine Geschichte aus einem Film:

Augustin B. aus Rosenheim räumt im Rahmen seiner Tätigkeit 5 Millionen von den Konten seiner Bankkunden ab. Die Gerechtigkeit siegt, er wird erwischt und kommt vor Gericht. Sechs Jahre Haft wurden verhängt. Das war 2002 und der ehemalige Bankmitarbeiter kam wieder auf freien Fuß.

Langweilig? So etwas kommt öfter vor? Moment! Jetzt wird es spannend: Der größte Teil der Beute ist nämlich verschwunden. Der Angeklagte erzählt, dass ihm das Geld von der Mafia abgenommen worden ist…….

Aber, selbst wenn ihm das jemand geglaubt hätte, nun kommt ein Privatdetektiv ins Spiel.

Er selbst will 2 Jahre lang Augustin B. beobachtet haben und schlussfolgert, dass der Betrüger das Geld vergraben haben muss. In einem Wald nahe der deutsch-österreichischen Grenze.

Weil – Augustin B. soll eines Nachts in den Wald nahe Eichelwang geschlichen sein und am nächsten Tag 100.000,– Euro einem Gläubiger ausgehändigt haben.. Und ein Privatdetektiv berichtete ebenfalls, dass diese Summe in großen Scheinen war, schmimmelig und „modrig roch“,
Ob das nun wieder stimmt oder nicht, sei dahin gestellt. Fakt ist, dass die geschädigte Bank einen Finderlohn von bis zu 40 % in Aussicht gestellt hat, was immerhin satte 2 Millionen Euro bedeutet.

Und dafür lohnt es sich schon, sich mit Schaufeln und Proviant zu bewaffnen und graben zu gehen. Was jetzt wohl auch viele tun, berichtet oe24.at.

Allerdings ist im Moment die ortsansässige Gastronomie der einzige Gewinner. Ein Hotel bietet sogar eine „Geldsucherpauschale“ für Übernachtung, Verpflegung und Ausrüstung an.

Von Astera

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