Eyjafjallajökull spuckt wieder – Erneut Vulkanasche über Deutschland

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Diesmal hat es den Süden Deutschlands als erstes erwischt. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) hat heute Nachmittag (09.05.2010), den Flughafen München für den Flugverkehr geschlossen. Ebenso Teile des Süddeutschen Luftraumes.

Grund hierfür, eine erneute hohe Knzentration von Vulkanasche in der Luft. Das hat das Volcanic Ash Advisory Centre (VAAC) in London und der DWD (Deutscher Wetter Dienst) vorhergesagt.

Prognose für die Nacht zum Montag und Dienstag:

Die Vulkanasche kann in den nächsten zwei Tagen auch nach Mitteldeutschland ziehen. Ab Dienstag werde es dann voraussichtlich keine Behinderung mehr durch die Vulkanasche mehr geben.

Man muss trotzdem damit rechnen, dass Interkontinentalflüge mit Verspätungen ankommen oder Flüge von anderen Kontinenten gestrichen werden.

Grundlage ist immer noch die Vorhersage des VAAC, der seine Prognosen auf Grund von Modellvorhersagen großräumig in einem 6 Stunden Zyklus abgibt.

Der DWD und die DFS haben eine Verfahren entwickelt, das diese großräumige Vorhersagen auf zeitlich detailliertere Prognosen verdichtet. So ist man jetzt in der Lage, stündliche Vorhersagen für den in 45 Sektoren aufgeteilten Luftraum prognostizieren zu können.

Damit kann der DFS stündlich die Sicherheitslage einzelner Flughäfen bewerten und entsprechend Lufträume schließen oder wieder öffnen.

Um 16:26 ist das deutsche Forschungsflugzeug "Falcon" gestartet, um die Vulkanaschekonzentration im süddeutschen Luftraum zu messen. Erste Ergebnisse zeigen, dass in 4 Kilometer Höhe, Vulkanasche auftritt.

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