Noch immer Katastrophenalarm in Brandenburg und Sachsen-Anhalt

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In Brandenburg und Sachsen-Anhalt gilt an der Pulsnitz und der Schwarzen Elster aufgrund des
Hochwassers immer noch Katastrophenalarm.

Anwohner und Einsatzkräfte sind seit Tagen damit beschäftigt, die zum Teil völlig durchweichten und
überströmten Deiche zu sichern. Obwohl der Scheitel des Hochwassers wohl überschritten ist, kann mit einer
Entspannung der Lage dort erst am Sonntag im Laufe des Tages gerechnet werden.

Besonders betroffen sind zur Zeit die Bereiche von und um Herzberg und Elsterwerda, während sich an der
Spree und der Lausitzer Neiße die Lage allmählich entspannt.

In Waltersdorf in Sachsen-Anhalt waren die Straßen derart überflutet, dass der Ort von der Außenwelt
abgeschnitten wurde. Allerdings – nur ein Teil der rund 200 Anwohner nahm das Angebot einer
Evakuierung mit Booten in Anspruch.
In Meuselko musste ein Kinderheim evakuiert werden. Nach einem Deichbruch flogen Bundeswehr-
Hubschrauber Sandsäcke an die betroffenen Stellen der Deiche.

An der Oder wird am Sonntag mit Hochwasseralarmstufe 3 gerechnet.

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