Tief Petra geht, der Winter bleibt

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Tief Petra ist von dannen gezogen, noch schneit es durch Ausläufer im Osten und Süden Deutschlands. Fast überall wird aber mit den Auswirkungen des Schnees gekämpft.
 
Winterdienste kommen mit der Arbeit nicht hinterher, Autofahrer standen mehrfach stundenlang im Stau (so auf der A 5). Rettungskräfte rückten zum Teil aus und versorgten die Frierenden mit heißen Getränken. Besonders schlimm traf es Sachsen und Thüringen, dort wurden bis zu 105 cm Schneehöhe gemessen,
 
Auf den Flughäfen mussten sich Passagiere zum Teil in Geduld fassen, zahlreiche Flüge mussten storniert werden oder verspäteten sich. Da es in unseren Nachbarländern zum Teil ähnlich ausschaut, mussten Reisende sogar die Nacht auf dem Flughafen verbringen.
 
Natürlich ist auch der Zugverkehr beeinträchtigt, zwischen Hamburg und Lübeck blieb ein Zug liegen, Strom und Heizung fielen aus. Die Fahrgäste gerieten zum Teil in Panik.
 
Schneeschieber, Streusalz und Streugut werden knapp und sind mancherorts sogar ausverkauft.  Nicht nur aus dem Grund, dass der Großhandel nicht mehr liefern kann, sondern auch dadurch, dass die sich die Transportzeiten durch schlechte Straßenverhältnisse deutlich verlängern.
Das gilt auch für die Beförderung von Paketen, so dass man hoffen muss, dass die Sendungen noch rechtzeitig vor Weihnachten ihre Empfänger erreichen.
LKW´s über 7,5 Tonnen durften stundenweise nicht fahren. Die mitunter immense Schneelast drückt auf Flachdächer und oft weiß man gar nicht mehr, wohin mit der weißen Pracht.

Auf Straßen und Autobahnen kam es zu zahlreichen Unfällen, Staus und Glätte sind an der Tagesordnung.

Sicher ist aber jetzt schon, dass dieser Winter immense Kosten verursacht. In den Gemeinden werden die Kassen zunächst durch die Schneebeseitigungsmaßnahmen strapaziert und ab dem Frühjahr sicher durch notwendig werdende Straßensanierungsarbeiten. Dort und auch in privaten Haushalten werden zudem auch die Kosten für Heizung – sei es Öl, Strom oder Gas – ansteigen. Hier lohnt es sich immer wieder zu vergleichen und zu sparen.
 
Auch in der kommenden Woche sollen weitere Niederschläge in Sicht sein, im Süden sogar als Regen. Am Oberrhein können dann die Temperaturen wieder in den Plusbereich gehen.
Zum kommenden Wochenende jedoch werden im Osten nachts bis minus 15 Grad prophezeit, Schneefälle und Schneeschauer sind deutschlandweit zu erwarten.
 
Wie das Wetter zu Weihnachten sein wird? Da ist alles offen: Von weiterem Schnee bis hin zu schneefreien Feiertagen im Flachland.

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