Woolworth: Totgesagte leben länger

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Vor über einem Jahre meldete Woolworth Insolvenz wegen drohender Zahlungsunfähigkeit an. Die Warenhauskette war auf 162 Filialen geschrumpft und bis zum 30.April sollte der Insolvenzverwalter eine Lösung gefunden haben.

Mehrer Bieter waren wohl im Rennen und den Sieg davon getragen hat im Endeffekt die HH Holding gemacht, zu der auch KIK und TeDi gehören. Die Zustimmung aller Vermieter und des Bundeskartellamtes steht noch aus.

Während es zuerst nur hieß, dass die Arbeitsplätze von rund 4.500 Mitarbeiter wenigstens zunächst für ein Jahr zu den derzeitigen Konditionen erhalten bleiben, werden jetzt große Expansionspläne gemeldet. Im Lauf der nächsten Jahren soll die Ladenkette Woolworth deutschlandweit auf 500 bis 1.000 Filialen erweitert werden.

Zur Zeit soll es bei der Übernahme von 4.300 Mitarbeitern bleiben, während die Zentrale mit rund 200 Mitarbeitern geschlossen werden soll.

Woolworth an sich soll erhalten bleiben und nicht zu Kik oder Tengelmann werden. Für dieses Jahr wird mit einem Gewinn im zweistelligen Millionenbereich vor Steuer gerechnet. Zum Zeitpunkt des Insolvenzantrages stand das Unternehmen mit 27 Millionen in den roten Zahlen.

Die Höhe des Kaufpreises wurde nicht genannt, die Quote soll aber für die Gläubiger deutlich besser ausfallen, als in ähnlichen Fällen, wie zum Beispiel bei Karstadt. 

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