Der Kenianer zu: Hertha BSC und Frank Ribery von Bayern München

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Das nenne ich mal eine messerscharfe Analyse der Ist-Situation. Sie deckt sich mit den Aussagen meiner zahlreichen Aussenkorrespondenten, die ich an 436 ausgesuchten Orten auf vier Kontinenten positioniert habe, um mich über den Werdegang der alten Dame aus Berlin auf dem Laufenden zu halten. Was mir dabei einen extrafeinen, süßlichen Geschmack in der vorderen Zungenpartie und im Gaumen bereitet, der mich an eine alte Inka-Mixtur aus Zartbitter-Schokolade mit 85%-igem Kakaoanteil aus dem Guazatoxa-Tal mit echtem Waldhonig der freilebenden Amazonas-Wildbiene von Manaus erinnert – ein Geschmack, der Nutella-Kuranyi die Neidblässe in die von seinen vierfarbigen Bartstoppeln verdeckte Gesichtshaut treiben würde – ist die Tatsache, dass die schmucke alte Dame aus Berlin ihrer vieja senora aus Turin längst den Rang abgelaufen hat. Es gibt eben nur eine prachtvoll kickende Alte Dame auf der Welt.

Derweil treibt mich ein weiteres Thema um und bereitet mir schlaflose Nächte. Sturzbachartige Tränen wecken mich schon die zweite Nacht in Folge auf. Sie verursachen nicht nur einen nächtlichen salzigen Geschmack auf meinen Lippen, sondern sind verantwortlich für das aufgequollene Parkett unter meinem Bett und den Wasserschaden bei meinen Nachbarn unter mir. Es sind echte Tränen. Und sie haben mit Ribéry zu tun. Genauer gesagt, mit seiner Verletzung. Mindestens vier Wochen, so schreibt das Fachblatt der deutschen Intellektuelle, die BILD, müsse der Harry Potter der Bundesliga das Fußballspielen einstellen.

Verantwortlich dafür sei ein gewisser Herr Weis, vielleicht sogar Weiss, man weiß es nicht so genau. Dieser Weis(s), im Dienste einer im Jahre 1899 v. Chr. unter den fadenscheinigen Argumenten der Gründung einer Turn- und Sportgemeinschaft aus dem Boden gestampften Tretertuppe. Für 1899 € monatlich brutto. Dieser Herr also, der Herr Weis(s), der ist für meine Tränen verantwortlich. Für meine, ich betone es gerne erneut, ECHTEN Tränen. Nun habe ich ja in diversen Fachbüchern und Fachblättern der Humanmedizin versucht, eine Antwort darauf zu finden, ob derartige Tränenmengen normal sein können, zumal es sich ja um echte Tränen handelt. Allein, die Blätter vom Fach sind mir unglücklicherweise jedwede Antwort schuldig geblieben. Auch die Frage, ob solche Mengen an (echtem) Tränenflüssigkeitsverlust ein Risiko für meine Gesundheit darstellen können, war nichts zu lesen. Erst als ich im letzten Absatz lesen konnte, dass ein Risiko zwar nicht zu 100% auszuschließen sei, jedoch die Tatsache, dass es sich um Freudentränen handele, die Freude das Risiko weitaus überkompensieren würde, war ich spontan euphorisch. Sicherheitshalber habe ich aber jetzt immer noch eine 2-Literflasche Wasser auf dem Nachttisch stehen, falls mich weiterhin nächtliche Freudentänze, Lachkrämpfe und sonstige euphorische Wallungen zu viel Flüssigkeitsverlust verursachen.


Um es mit den Worten des neuen Vertreters des obersten deutschen Ethikrates, dem hartnäckigen Verteidiger der political correctness und ergo dem neuen Vorbild für Respekt, Ausgeglichenheit und Geduld, Thilo Sarrazin, zu sagen: "Ribéry, Du Wesen, das seine Halb-Intelligenz aus einem ganz besonderen Gen-Pool, dem FC Bayern-Gen-Pool bezieht, das auch die Quelle der Lahm´schen Mentalergüsse ist: Fahr zur Hölle, Du Spast, und komme nie wieder."

Freundlich wie eh und je grüßt aus der Ferne mit einem Ha Ho Olé, Hertha BSC,

der Kenianer

PS: Was hat tausend Füße und ist kein Tausenfüßler? Das FC Bayern Lazarett. Prust, lach, schmunzel, lächel, hahahahahahahahahaha. ZUR HÖLLE MIT EUCH.

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