Was Nicolas Anelka sagte und ob Frankreich gegen Südafrika antreten wird.

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Den Eklat der WM 2010 in Südafrika lieferten die Franzosen. Auslöser war der Entgleiser des Sturmstars der Équipe Tricolore Nicolas Anelka beim Spiel der Franzosen gegen Mexiko.
Er soll zu seinem Trainer gesagt haben, "Du H*****S***" und er solle sich doch in den A******* f*****.
Nicht sehr fein und auch nicht empfehlenswert, das nachzuahmen.
Ích kann mir vorstellen, dass solche Entgleisungen, nicht an der Tagesordnung sind, aber hier und da in abgeschwächter Version schon des öfteren vorkommen.
Das perfide daran ist aber, dass es wohl einen "Maulwurf" in der Mannschaft gegeben haben muss, der das an die Öffentlichkeit getragen hatte. Denn nur so konnte der Verband und auch der Staatspräsident Sarkozy davon in Kenntnis geraten. Sarkozy erwähnte in einer Rede, nebenbei, dass solch ein Verhalten inakzeptabel sei.
 
Es kam, was kommen musste, Nicolas Anelka wurde mit sofortiger Wirkung vom Turnier ausgeschlossen, musste die Koffer packen und abreisen.
Das erzürnte dann wiederum den Rest der Mannschaft. In einzelnen Interviews und Pressekonferenzen war die Rede davon, dass der eigentliche "Maulwurf" das Übel der Mannschaft, und Nicolas Anelka ansonsten ein liebenswerter Kerl sei.
Die Mannschaft fand dann wohl auch den Maulwurf in Person des Konditionstrainers Robert Duverne und verweigerte das Training, indem sie sich in den Mannschaftsbus zurückzog.
 
Gestern traf die französiche Sportministerin in Südafrika ein und sprach eingehend mit der Mannschaft und nannte das Ganze eine "nationale Schande". Auch kann es sein, dass ihnen die 30.000 Euro Antrittsprämie gestrichen werden soll.
Ob das die Jungs interessiert, die mit fast 23 Jahren alle schon fast Millionäre waren?
 
Auch Werbepartner reagierten sofort. So ließ eine Fast-Food-Kette sämtliche Plakate, auf denen Anelka abgebildet war, entfernen. Auch die Ausstrahlung von Werbespots, mit französischen WM-Spielern wurde gestoppt.
 
Wir hoffen, dass Frankreich sich besinnen wird und wieder an das eigentliche Ziel dieser Reise denkt. Fussball spielen. Das ließen sie bis jetzt in beiden Spielen gänzlich vermissen.

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