WM-Mission 2010 in Südafrika wegen Poker um Vertragsverlängerung des Bundestrainers Jogi Löw gefährdet?

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Nachdem der Verlängerung des Trainervertrages zwischen Jogi Löw und dem DFB nicht mehr im Wege zu stehen schien, scheinen jetzt immer mehr Stolpersteine eine Vertragsverlängerung zu behindern.

Das erst im Juli 2009 gemachte Angebot des DFB, bei dem der Bundestrainer eine Gehaltserhöhung von 2,5 auf 3,0 Millionen Euro pro Jahr erhalten sollte und dabei auf jegliche Extraprämien aus Werbeeinnahmen von renommierten Firmen wie Mercedes, Commerzbank oder Nivea verzichten sollte wurde nicht angenommen. Jogi Löw forderte damals auch die Verlängerung des gesamten Trainerstabes mit Andi Köpcke und Hansi Flick.

Der Zustand heute sieht so aus, dass Jogi Löw ohne Garantie einer Weiterbeschäftigung in die WM 2010 nach Südafrika fahren wird. Zu große Differenzen gibt es derzeit zwischen dem DFB und Jogi Löw. Die Lage ist im Moment so brisant, dass der DFB bei Weiterführung der Verhandlungen die WM-Mission in Südafrika gefährdet sieht.

Bierhoff hätte die Verhandlungen gerne noch rechtzeitig vor Beginn der Weltmeisterschaft unter Dach und Fach gebracht, der DFB schiebt den schwarzen Peter jedoch Löw und Bierhoff zu.

Die wahren Gründe liegen wahrscheinlich, wie eigentlich immer, am Geld.  So soll der gesamten Führungsriege, also der sportlichen Leitung, Löw, Bierhoff und den beiden Assistenztrainern, Köpcke und Flick, eine Signing Fee (Unterzeichnungs-Vergütung) in Höhe von einem Jahresgehalt gezahlt werden.

Alle einigten sich jetzt darauf, sich auf die WM zu konzentrieren und die Verhandlungen anschließend fortzusetzen. Das das dem Turnier in Südafrika nicht dienlich sein kann, sollte jeder nachempfinden können.

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