Auswanderer sucht Frau: Abschied bei Florian und Eberhard | Neustart für Rolf in Namibia

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Rolf ist nach Namibia ausgewandert und sucht eine Frau, dazu hat er zwei Kandidatinnen eingeladen. Er ist Schriftsteller, liebt seine neue Heimat und unterstützt dort gern Hilfsprojekte. Der 58jährige ist zweimal geschieden, mag Kinder und hätte auch nichts gegen einen Kinderwunsch seiner zukünftigen Partnerin.

Zu ihm kommen die 37jährige Kellnerin Daniela und Kosmetikerin Christine (46 Jahre).
Als erste kommt Christine an, die das Gefühl hat, sie begibt sich in gute Hände, gefolgt von Daniela, der Rolf gleich auf Anhieb recht vertraut ist.
Die Frauen werden in der River Crossing Lodge in 2.000 m Höhe in der Wildnis untergebracht. Es gibt von ihm eine berechtigte Warnung vor wilden Tieren und vor Schlangen. Letzteres ist besonders für Christine recht beängstigend, die die „Dreierkonstellation“ sowohl spannend als auch befremdlich findet.
Daniela hat als Gastgeschenk 10 Umschläge mitgebracht. Darin sind gute Wünsche für Rolf und er darf jeden Tag einen ziehen. Schon jetzt kann sie sich vorstellen, sich in ihn zu verlieben.
Alkoholisches – einen 20 Jahre alten Whisky – gibt es von Christine für den Schriftsteller. Rolf will den Damen Dinge zeigen, die kaum einer erlebt hat. Es wird in die Wildnis gehen „mit allem was dazu gehört“. Dazu gehören auch Ängste, kündigt er an und die Voraussetzung sei, dass die Frauen Vertrauen zu ihm haben.

Bei Hotelmanager Michael auf den Philippinen ist Entspannungstrainerin Carmen schon einige Tage zu Gast. Jetzt allein, nachdem sich Michael von Mitbewerberin Anke verabschiedet hatte. Sein Wunsch wäre, dass seine künftige Partnerin ihn im Hotel unterstützt und Carmen würde sich auch gern einbringen. Ihr schweben Entspannungskurse für Hotelgäste, wie zum Beispiel Chi Gong vor.
Zuerst einmal bittet er sie jedoch, Früchte einkaufen zu gehen. „Kein Problem“ für sie, meint sie zumindest. Bei 30 Grad liegen nicht nur Früchte auf den Tischen, sondern auch Fleisch. Bei den dort herrschenden Gerüchen wird ihr zwar schlecht, aber sie erledigt tapfer ihren Auftrag. Die Hälfte hat sie nicht bekommen und ihr ist übel, Michael ist aber stolz auf sie.
Es folgt ein Motorradausflug, an dessen Ziel Carmen den Freund von Michael kennen lernen soll. Den Freund, der mit Michael zusammen die Auswahl unter den Briefen der interessierten Frauen getroffen hatte. Für sie die Gelegenheit, aus erster Hand zu erfahren, was Michael für ein Typ ist.
Jedenfalls für eine Überraschung scheint er immer zu haben zu sein. Carmen hatte ihm als Gastgeschenk Schnee in einer Dose aus Deutschland mitgebracht und was liegt also näher, als es am Strand schneien zu lassen? Er mag ihre Witzigkeit, ihre Spontanität und ihre Figur. Wie auch immer, es werden „Wunschschneebälle“ bei Sonnenuntergang ins Meer geworfen. Was sie sich gewünscht haben, wird nicht verraten.

Viel weiter ist Jungunternehmer Florian mit „seiner“ Julia. Hier ist sogar schon vom Umzug die Rede gewesen. Allerdings – zuerst einmal endet die Probewoche für beide. Florian möchte, dass sie in den nächsten Semesterferien wieder zu ihm kommt.
Bevor sie geht, gesteht er ihr, dass er sie liebt und gibt ihr leihweise einen seiner Lieblingspullis mit. Damit sie auch wiederkommt und die Leihgabe zurückgibt. Für die Zukunft kann er sich zumindest eine wunderschöne Beziehung vorstellen.

Honeymoon-Gefühle gibt es Peking bei Geschäftsmann Eberhard und Tanja nicht, sie haben schon ein "reinigendes Gewitter" hinter sich. Eberhard zeigt ihr nach vielem anderen zwar noch Sehenswürdigkeiten, aber zu einander gefunden scheinen sie nicht wirklich zu haben. Ihm hat es echt Spaß gemacht. Sie fand es schön und aufregend, aber…….sie sind doch recht verschieden fürchtet sie, denn sie möchte auch gern mal den Ton angeben. Freundschaft ist eine gute Basis, aus der mehr werden kann, überlegt Eberhard. Bei Tanja klingt es noch etwas belangloser „Schaun wir mal“ – Beim nächsten Mal?“
Trotzdem ist der Abschied nicht leicht, Tanja meint, sie wird ihn schon vermissen, hätte sie mehr Zeit gehabt, hätte sie ihn gern besser kennen gelernt. Für ihn war die Woche ein Vorgeschmack darauf, wie eine Beziehung sein könnte. Vielleicht sehen sie sich wieder.

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