Bauer sucht Frau: Barbara packt ihre Koffer und geht für immer | Rosi zeigt ihre weiche Seite

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Bauer sucht Frau vom 22.11.2010

Ackerbauer Willy bringt Rosi eine Kuh nahe: „Hier oben ist die Kuh und unten ist der Euter“. Er will ihr zeigen, wie eine Kuh gemolken wird, nicht per Hand sondern mit der Melkanlage. Hier war die resolute Rosi froh, dass Willy ihr zur Seite stand, meint sie.
Rosi wäre eine tolle Bäuerin, denkt Willy und möchte gern, dass sie bleibt.
Er bereitet einen Ausflug mit Picknick vor, so dass Rosi sprachlos war (das erste Mal in ihrem Leben, meint sie). Auf einer Bank kommen sich die beiden näher und Willy macht ihr schon fast eine Liebeserklärung. Auch Rosi sagt, dass sie ihn mag und gern zurückkommt. Willy philosophiert: „Wer nicht geht, kann nicht wiederkommen.“
Willy hat einen Blumenstrauß als Abschiedsgeschenk für Rosi, was sie zu Tränen rührt. Der Abschied fällt beiden schwer.
 
Der letzte Tag der Hofwoche naht für Harald und Janet, sie machen einen Ausflug mit dem Motorrad an einen Badesee, trugen dabei aber keine Motorradbekleidung. Kubanerin Janet und Harald planschen, turteln und haben viel Spaß miteinander.
Janet hat es bei Harald „sehr, sehr, sehr gefallen“, er hat sich in sie verliebt und sagt, es wäre eine große Freude, wenn sie wiederkommt, sie sei seine absolute Traumfrau. Sie erwidert, dass sie ihn mag, aber möchte, dass sich alles langsam entwickelt.
Bevor Janet fährt, schenkt Harald ihr quasi als Liebesbeweis ein Kälbchen, und damit sie immer einen Grund hat wieder zu kommen. Auch ein Foto von ihm und dem Kälbchen bekommt sie noch zum mit nach Hause nehmen. Harald bringt seine Janet zum Bus und hofft, dass sie wiederkommt. Sein größter Wunsch wäre eine gemeinsame Zukunft.
 
Hühnerwirt Gerhard will Melkerin Barbara seine Heimat zeigen und hofft, dass diese auf einem Ausflug etwas lockerer wird und aus sich heraus kommt. Ihr jedoch reichen zehn Minuten auf dem Aussichtsplatz und Gerhard hat das Gefühl, dass von ihrer Seite aus die Zuneigung fehlt. Als er nachfragt, wie es denn wäre, sie in den Arm zu nehmen, entgegnet sie, aus dem Alter ist sie raus und sie sei eben ein wenig kühl.
Der 67jährige fragt, wie sie zu ihm steht. Sie denkt, er soll sich erst einmal die Zähne machen lassen und dann auf Brautschau gehen. Ebenso wie es notwendig sei, auch mal die Fingernägel zu reinigen. Man muss ja „Appetit auf einen Menschen kriegen“, findet sie. Das sei eben der Stolz seines Berufes, meint Gerhard. Es gibt Dinge, die man nicht verändern kann und die der Partner anerkennen muss, findet er.
So packt Barbara ihre Koffer. Am Bahnhof fließen bei beiden die Tränen, die Enttäuschung ist ihnen anzumerken. Dennoch – Gerhard hofft auf die passende Frau und so schreibt er Sigrun, gegen die er sich beim Scheunenfest entschieden hatte.
 
Auf dem Scheunenfest hatte Gemüsebauer Martin die Bäckereiverkäuferin Jennifer zur Hofwoche eingeladen und bereitet sich auf ihre Ankunft vor, er hat schon Schmetterlinge im Bauch und dekoriert das Gästezimmer für sie. Stilecht holt er Jenny mit einem Trecker vom Bahnhof ab.
Gespannt ist er, wie seine Mutter auf Jenny reagiert, da es ihm sehr wichtig ist, dass die beiden sich gut verstehen. Beim gemeinsamen Abendessen lernen sie sich kennen, es ist die erste Frau, die Sohn Harald nach Hause gebracht hat.
 
Biobauer Johannes hatte sich für Anja entschieden und holt sie mit einer Kutsche vom Zug ab. Gleich zur Begrüßung kocht er für sie: Sauerkraut mit Würstchen und Kartoffelpüree. Sie lobt ihn dafür und genießt das Essen.
 

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