Dschungelcamp 2011: Rainer Langhans redet Klartext

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Das Dschungelcamp 2011 vom 17.1.2011

Gestern hatte Sarah die Dschungelprüfung abgebrochen, verbrachte schluchzend den Tag und handelte sich Kritik von Jay ein.
Nach der Nacht ist sie zu der Überzeugung gelangt, dass sie an sich denken müsse, dass ihr Körper nicht stark genug sei, um das Camp durchzustehen. Sie hat beschlossen auszusteigen, und sei kurz davor zusammen zu brechen. „Ich sch…. aufs Geld, ich sch…. aufs Image“, sie will das machen, was ihr Herz ihr sagt. So will die jüngste Teilnehmerin das Projekt abbrechen…theoretisch….erst einmal….vielleicht.

„Goodbey, ciao, ciao auf Wiedersehen“, singen die anderen Teilnehmer, währen Sarah beim Dschungeltelefon ist. Sie kommt wieder und verkündet, auf jeden Fall würde sie jetzt die Prüfung mitmachen und danach entscheiden

Für heute war Sarah erneut von den Zuschauern nominiert worden, zusammen mit Jay zur Prüfung „Oktoberfest“. Beide ziehen los und Jay meint, „hör auf mich“. Woraufhin Sarah verstärkten Wert darauf legt, dass sie schließlich ein Team seien. Wenigstens einen Stern will sie holen, damit sie zuhause nicht als Loser dasteht, meint sie.

Oktoberfest – was soll das anderes heißen, als essen und trinken? Das, was Jay oder Vegetarierin Sarah vorgesetzt bekommen, können sie auch an ihren Teampartner weiter schieben, aber nur einmal während eines Ganges. Lebendes Essen muss gut gekaut und geschluckt werden, empfiehlt Dr. Bob.
Es gibt ein Zeitlimit – solange wie derjenige, der nicht an der Reihe mit essen ist, eine volle Maß Bier am ausgestreckten Arm hochhalten kann.
Eine Kotzfrucht oder Stinkfrucht wurde püriert, in ein Glas gefüllt und muss ausgetrunken werden. Sarah ertrinkt damit mit zugehaltener Nase den ersten Stern. „Wie hat es geschmeckt?“ fragt Sonja Zietlow – „Es war okay!“
Gequirlte Maden und Mehlwürmer, obenauf anderes Getier, das ist der Trunk für Jay – der zweite Stern.
Dschungel-Obatzta (Stinktofucreme), Sarah verspeist das freiwillig, weil das Essen vegetarisch ist und sie Hunger hat, sagt sie. Stern Nummer 3.
Für Jay gibt es Laugenbrezel, d.h. im Dschungel Augenbrezel – eine Brezel mit Fischaugen und nur diese Fischaugen muss er essen. Er würgt leicht, aber er schafft den vierten Stern.
Wieder ein Getränk, dieses Mal pürierte Emuleber und Rattenhirn. Sarah lehnt ab, sie isst nichts von einem Tier und gibt an Jay weiter. Stern 5.
Das nächste muss Sarah zu sich nehmen: flüssige, vergorene Sojabohnen. „Wenigstens vegetarisch“ freut sie sich und leert das Gefäß für den sechsten Stern.
Dschungelsülze: Eine Scheibe Sülze mit Maden und Kakerlaken, größer als Jays Hand. Nicht vergessen – während Jay isst, muss Sarah die Maß stemmen – er würgt und isst, gerade noch rechtzeitig wird er fertig und erspielt den 7. Stern.
Auf dem Teller gibt es dieses Mal ein lebendes Tier – Sarah kann es weder weiter schieben, noch essen – kein Stern.
Es folgt pürierter Rattenschwanz, den Sarah auch nicht zu sich nehmen kann und wieder an Jay weiter schiebt. Stern 8.
Auf ein Neues – pürierte Hirschoden für Sarah – sie kann es nicht trinken und auch nicht weiter schieben, noch einmal kein Stern.
Auch das nächste Ekelgetränk schüttet Jay hinunter für den neunten Stern, allerdings geht es ihm wirklich nicht mehr gut.
Sechs Sterne für Jay, drei Sterne für Sarah und zwei Sterne bekommt keiner, weil Sarah das jeweilige Essen abgelehnt hatte und auch nicht an Jay abgeben konnte. Aber ein Statement gibt es von ihr: Ein Danke dafür, dass sie zur Prüfung gewählt wurde, sie sei sich treu geblieben und stolz auf sich und Jay. Und vielleicht könne sie jetzt auch wieder auf die Toilette gehen, hofft sie. Jay kann gerade noch fragen, wo er sich übergeben kann, ehe er es dann auch tun muss.

Als es Jay noch richtig schlecht geht, meint Sarah, er könne sich ihre Prüfung von gestern nicht vorstellen, die war noch viel schlimmer!! Jay kann das überhaupt nicht fassen und ist sauer und traurig, das ist es nicht, was er unter Teamplay versteht, sagt er.
Rainer sucht das Gespräch mit Sarah, die betont, sie ist eine starke Frau, was Rainer ihr abspricht. Sie ist seiner Meinung nach nicht sozialfähig und beratungsresistent, mit dieser Tour könne sie ihr asoziales Verhalten nicht durchhalten, sie würde nicht zuhören und denken, dass sie alles weiß. Sarah versteht das überhaupt nicht.

Natürlich muss Sarah auch ihre Mitbewohnern und so auch die Zuschauern wissen lassen, dass ihr Toilettengang von Erfolg gekrönt war. Auf jeden Fall ist nicht mehr die Rede davon, dass sie das Camp verlassen will.

Die nächste Prüfung heißt „Das Boot des Grauens“ – die Zuschauer möchten Sarah sehen. „Gar kein Ding, mach ich“ ist ihr Kommentar dazu.
Das Ergebnis der Prüfung und natürlich das Dschungelcamp – Morgen um 22.15 Uhr bei RTL.


Kandidaten: Eva Jacob, Froonck Matthée, Gitta Saxx, Indira Weis, Jay Khan, Katy Karrenbauer, Mathieu Carriére, Peer Kusmagk, Rainer Langhans, Sarah Knappik, Thomas Rupprath

Moderation Dirk Bach und Sonja Zietlow.

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