Dschungelcamp 2011: Sarah hat Spuren hinterlassen

| Keine Kommentare

 

Das Dschungelcamp vom 25.1.2011
 
Sarah hat das Camp verlassen, es hatte viel Streit, Anschuldigungen und Diskussionen gegeben.
Zuvor hatte sie Peer verschiedene Dinge erzählt. (Peer sollte Schweigen bewahren, allerdings liefen Mikros und Kameras bei dem Untervieraugen-Gespräch mit)
Unter anderem, dass die Liebesgeschichte von Jay nur gespielt sei und er bei ihr zuhause gewesen sei, um zu fragen, ob sie mit ihm zu so einer Inszenierung bereit sei.
Das kommt zur Sprache und führt zur Aussprache am Lagerfeuer. Jay will von Sarah selbst hören, was sie gesagt hatte. So erzählt sie noch einmal.
Die ganze Zeit hätte sie das schon mit sich herum getragen und jetzt sei ihr der Kragen geplatzt. Katy fragt, warum sie Peer mit hinein zieht und auch er hält die „Liebesgeschichte“ ein Stück weit für inszeniert. „Welche Liebesgeschichte?“ fragt Jay und auch später Indira.
 
Warum sollte Jay auf so eine Idee kommen? wird überlegt. Sarah ist das klar: weil Jay in der Medienwelt als schwul dastehen würde.
 
Mathieu, Katy, Indira, Jay und Thomas gehen ins Dschungeltelefon, während Peer nicht mehr weiß, was er glauben soll und man von Rainer eigentlich nichts sieht und hört.
Sarah folgt ins Dschungeltelefon, wird aber dort nicht geduldet. Nach Ansicht von Mathieu werden durch das Gerede von Sarah mindestens zwei Leute „schwerst geschädigt“. Während sich Peer weinend in die Vegetation verzieht, meckert Sarah vor sich hin, dass sie sich nichts vorzuwerfen hat. „So ein durchtriebenes Volk“, schimpft sie und was andere wohl nötig hätten, um in die Presse zu kommen.
Es sei so schlimm, dass alle so schauspielern und auf Knopfdruck heulen können, weint Sarah. Sie fühlt sich wie in der Todeszelle, unschuldig im Gefängnis. Außerdem traut sie Jay zu, dass er ihr „auf die Fresse haut“. Und Rainer und Peer würden sich nicht trauen, den Mund aufzumachen.
Für Jay war das Verhalten von Peer nicht korrekt, weil dieser sich die Erzählungen von Sarah (mit Mikrofon) angehört hatte und bis zum Abend keinen davon in Kenntnis gesetzt hatte.
Irgendwann steigt der allgemeine Unmut gegen Peer, der zu wenig Rückrat zeigen würde.
 
„Warum bist du überhaupt hier?“ will Katy wissen, nachdem sie Sarah gefragt hat, warum sie erst an Tag 11 mit ihrer Geschichte kommt. Sie könne nicht mit Lügnern zusammen leben, argumentiert Sarah. Inzwischen ist von Jay zu hören, dass Sarah keine blasse Ahnung hat, wer er ist und wer hinter ihm steht.
 
Am Morgen erklärt Sarah im Dschungeltelefon, dass sie keine Lust hat, mit Lügnern  und Schauspielern zusammen zu leben. An den Lügen und der Heuchlerei würde sie kaputt gehen.
„Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“
Sie dankt für die schöne Zeit, erklärt, ihr sei das zu viel. Da sie die schöne und positive Zeit mitnehmen möchte, die sie mit jedem gesammelt hat, geht sie jetzt. Sie empfiehlt „hört immer auf eurer Herz“ – gerichtet an Peer und Rainer, sie sollen für sie kämpfen und etwas, was sie Peer gibt, erst lesen, wenn sie weg ist.
Sie bereut nichts, die Zeit habe sie stark gemacht und an den „ganzen Sachen“ sei sie gewachsen.
 
Auf einem Stück Stoff steht unter anderem, dass er für Sarah kämpfen soll. Peer ist ziemlich aufgelöst, er hat solche Erfahrungen noch nicht gemacht.
„Geheimnisse die nicht jeder wissen darf, sind meistens finster!“ resümiert Rainer.
Und Peer hätte das Problem, sich hinter etwas zu verstecken und auch etwas damit, zu anderen Kontakt aufzunehmen.
 
Sarah hätte öfter gesagt „Meine Oma hat mir gesagt, mit der Liebe spielt man nicht“ analysiert Rainer das Verhalten von Sarah „So ein Mensch“ sei sehr intuitiv und könnte innere Welten entwerfen. Sie hätte sich von Jay abgewiesen gefühlt und sich deshalb so verhalten
Jetzt erzählt Jay, dass es eine ganz andere Bedeutung bekommt, wenn „sie“ bei seinem Manager gewesen ist und gefragt hatte, ob er ihr mal „Jay klarmachen kann“.
 
Bitterlich erbärmlich, alles verzweifelte Menschen mit der Gier nach Geld, so rechnet Sarah auf dem Weg ins Hotel mit den anderen verbal ab.
 
„Das Paar geht in die Prüfung“ verkündet Rainer – Indira und Jay sind gemeint. Irgendwas ist im Voting schief gegangen, denn eigentlich sollten nach allgemeiner Abstimmung Thomas und Jay gehen. Dadurch, dass Indira sich selbst genommen hatte und auch von Rainer gewählt worden war, kommt sie in den Genuss.
„Am seidenen Faden“ – Indira und Jay sind mit zwei Magnetbändern verbunden und müssen einen Abgrund überqueren (natürlich abgesichert). Die Verbindung „die Nabelschnur“ muss erhalten bleiben, d.h. die Magnete müssen aneinander haften. Jedes Mal, wenn die Verbindung unterbrochen wird, wird ein Stern abgezogen. Die Sterne werden nicht eingesammelt, sondern zerschlagen.
Nachdem Jay zugegeben hat, dass er Höhenangst hat, beginnen sie Hand in Hand die Prüfung. Der Parcour führt zuerst über eine Wippe, eine Art Rutsche hinunter. Dann wieder eine Steigung empor, über schwankende Planken und nebeneinander über einen schmalen Steg. „Schatz du schaffst es!“ motiviert Indira Jay. Es geht weiter über ein Netz und final müssen sie durch eine „Wand“ ins Ungewisse springen, was einen Bungeesprung ergibt. 6 Sterne, Jubel bei Indira und Jay freut sich, dass er eine seiner größten Ängste überwunden hat.
 
Sind Indira und Jay nun ein Paar oder nicht, wird von Peer, Thomas und Rainer ausdiskutiert.
Peer hat den Zauber der Liebe bei den beiden nicht gefühlt……
Gelitten hat auch die Männerfreundschaft von Peer und Mathieu, natürlich beruht das auch auf dem Peer-Sarah-Gespräch. Für Peer ist es lächerlich, ein Mädchen zu veralbern, das krank ist und für Mathieu mindestens genauso lächerlich, ein Geheimnis bewahren zu wollen, das acht Millionen Menschen kennen. „Asoziale Schnepfe“ hatte Mathieu Sarah tituliert, was Peer niveaulos findet und Mathieu ist erschüttert, dass Peer ihr Glauben geschenkt hat.
 
Wer geht als Nächster?
Vielleicht Jay. Vielleicht Rainer.
Das Camp verlässt: Rainer.
 
Kandidaten: Eva Jacob, Froonck Matthée, Gitta Saxx, Indira Weis, Jay Khan, Katy Karrenbauer, Mathieu Carriére, Peer Kusmagk, Rainer Langhans, Sarah Knappik, Thomas Rupprath
 
Moderation Dirk Bach und Sonja Zietlow.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.