Dschungelcamp 2013: Der Wunsch von Klaus wird erfüllt

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Über die Hälfte der Zeit im Dschungelcamp ist vorbei und als erster wurde Silva Gonzales von den Zuschauern gestern nach Hause geschickt. Als dessen Name fiel, hätte Olivia Jones am liebsten eine Flasche Champagner aufgemacht und einen Freudentanz aufgeführt, meint sie. Traurig und enttäuscht dagegen war Allegra Curtis. Silva selbst sagt, er freut sich. Er habe alles gesagt und würde zu allem stehen. Aber „auf jeden Fall bin ich ein wenig enttäuscht“! Gewonnen hätte er schon gern…….
Cola und Burger auf dem Weg ins Hotel stimmen ihn dann sehr versöhnlich und er schwebt im kulinarischen Himmel.
Vor dem Hotel macht er noch einen Abstecher zu einem Fanclub der „Hot Banditoz“. Jetzt ist glücklich, „gegangen worden zu sein“ und sagt „Danke Deutschland!“

Allegra Curtis ist geschafft, der Aufenthalt im Camp und der wenige Schlaf würden auf ihre Psyche gehen. Tränen fließen. Sie hätte auch ganz viel Geschichten zu erzählen, aber das würde keinen interessieren, schließlich ist sie die Tochter zweier Stars. Keiner hört ihre zu, klagt sie. Von Arno Funke will sie hören, dass sie sich Mühe gegeben hat. Er erklärt, dass sie ja auch krank war, viel im Bett gelegen hat, versucht es eigentlich recht diplomatisch. Das findet Allegra so gar nicht gut. Kann er denn nur kritisieren? Unbeliebt machen will sie sich nicht, aber sie sei am Ende. Schlussendlich rafft sie sich auf und sucht ein klärendes Gespräch mit Iris Klein, die bisher auch nichts Positives an ihrer Mitkandidatin gefunden hatte. Lässt eine kurze Umarmung der beiden auf Frieden oder eher auf Waffenstillstand schließen?

Übrigens Arno Funke: Er fällt nicht auf, mischt sich nicht ein, streitet nicht, beobachtet die anderen und steht als erster morgens um 4 Uhr auf. Tiefenentspannt liegt er auf seiner Pritsche, während sich Fiona Erdmann und Georgina anzicken. Wieder einmal geht es ums Feuer, den Qualm, das Holz, die Arbeit. Fiona schimpft, dass sie sich den ganzen Tag ums Feuer kümmert. Da wird Arno wach „Lüg nicht!“ und explodiert. Wenigstens ein wenig und macht eine Ansage. Um sich wieder niederzulegen.

Zum ersten Mal dürfen die Promis abstimmen, wer von ihnen zur Dschungelprüfung gehen soll. Patrick Nuo möchte Georgina die Chance für „den Ultrarekord“ geben. Georgina, Joey Heindle, Claudelle Deckert und Arno Funke nominieren sich selbst, alle anderen entscheiden sich für Claudelle. Das Ergebnis muss der heutige Teamchef Patrick Nuo verkünden. Und zwar, dass alle zur Dschungelprüfungen gehen werden. Sie sollen Wasserschuhe, Badekleidung anziehen und – die Wasserflasche auffüllen und noch einmal auf die Toilette gehen. Joey denkt, er kennt die Prüfung, das sei ein Test nach dem Motto „Wer traut sich?“. Gemeinsam geht es los, aber Klaus Baumgart schafft den Weg nicht und Dschungelmutti Olivia bringt ihn zu seiner Liege. Klaus hat Kreislaufprobleme und Angst, zusammen zu brechen.

„Vorzimmer zur Hölle“ heißt die aktuelle Prüfung und Daniel Hartwich verkündet, dass nur Claudelle antreten muss, die sich sehr darüber freut.
In einem „Dschungelbüro“ muss sie sechs Stationen absolvieren, könnte bei einer Station einen Mitcamper als Joker auswählen. Dr. Bob erklärt, dass einige Tiere am Start sind, die sehr fest zubeißen können.
Station 1: „Anmelden am Computer“ – in 30 Sekunden soll sie auf einer Tastatur in einem Glaskasten ihren Namen, ihr Alter und ihren Beruf fehlerfrei eingeben. Allerdings ist der Kasten bewohnt, von grünen Ameisen und anderem Viehzeug. Das stört sie nicht, aber mit dem Tippen hat sie Probleme. Einen kleinen Fehler übersieht Daniel Hartwich und Claudelle bekommt den Stern.
Station 2: „Die Ablage“, in verschiedenen für sie nicht einsehbaren Fächern befinden sich zwei Sterne. Daneben auch Tiere, die sie erraten muss, um die Sterne richtig abzulegen. Süßwasserkrebse und ein Krokodil hatten Wache gehalten.
Station 3: Kaffeepause mit „Dschungelmacchiato“ aus allem möglichen Getier und Kakerlakenkeksen. Zwei Minuten hat sie, schafft das bravourös und erhält den nächsten Stern.
In Station 4 fährt sie mit einem „Aufzug“, wird mit allem möglichen überschüttet, darunter befinden sich auch zwei Sterne. Den Stern muss sie in der Luft fangen. Zuerst kommt eine undefinierbare klebrige Schlotze, sie verpasst den ersten Stern. Es folgen Federn und Getier. Stern 2 fängt sie – ruhig und gelassen.
Station 5: in einem „Aktenschrank“ befindet sich in einer Schublade ein Stern, umgeben von zahlreichen Ratten. Einen Joker will sie nicht, sie schafft das, meint Claudelle. „Hallo kleine Mäusi“ wühlt sie sich durch die Buschratten und holt den Stern.
Bei der letzten Station gibt es drei Sterne. Ein Bürostuhl steht auf einem Podest, darunter Schleim, tote Insekten und Fischabfälle. Und darin sind die Sterne. Sie muss Fragen richtig beantworten, während der Stuhl in der Ekelbrühe versinkt.
Im Beantworten ist sie schlecht, fürchtet Claudelle, aber sie will die Aufgabe meistern.
Ramona Leiß will am Telefon wissen, welches ehemalige Dschungelpaar ein Baby erwartet, es gibt drei Antwortmöglichkeiten. Rocco Stark und Kim „Gloss“ werden Eltern.
Rocco Stark möchte wissen, welche US-Serie wieder ins deutsche Fernsehen kommt. Dallas ist die richtige Lösung.
In der letzten Frage soll Claudelle beantworten, wie oft Lothar Matthäus verheiratet war. Sie tippt auf fünfmal, was falsch ist. Es waren „nur“ vier Mal.
Claudelle erspielt so acht Sterne und scheint fast enttäuscht zu sein, dass die Prüfung schon vorbei ist.

Augenscheinlich geht es Klaus recht schlecht und er kündigt eine Ansprache an, erzählt, dass er zusammengebrochen ist und im Prinzip keinen Blutdruck mehr hatte. Ein Mann von der Küste wird nie den berühmten Satz sagen, erklärt er dann aber. Seine „Camp-Familie“ will er nicht im Stich lassen und nur dann gehen, wenn er rausgewählt wird.

Schatzsuche mit Iris Klein und Joey Heindle. Nicht mehr normal findet Joey die Hitze und regt an, jemand sollte mal eine Klimaanlage einbauen. Die beiden kommen zu einem Gatter mit Ferkeln, Matsch und Schlamm. Die Ferkel müssen sie fangen und waschen, damit erkannt werden kann, welche Zahl diese unter dem Dreck tragen, um den Code der Schatztruhe zu knacken. Joey rast durch die Gegend und Iris hat Mitleid mit den Schweinchen. 4811 sind die richtigen Zahlen, Joey entschuldigt sich bei den Schweinen und bittet sie um Verzeihung. Daniel Hartwich erklärt, dass ein Beauftragter der australischen Tierschutzbehörde die Aktion überwacht hat. Kein anderen aus dem Camp hätte das geschafft, da ist Joey sicher. „Was heißt auf litauisch kleines Eichhörnchen?“ ist die Frage. Wowereit oder Merkel? „Wowereit“ ist es und ein Fläschchen mit zunächst undefinierbarem Inhalt kommt zutage. Irgendjemand vermutet „Marihuana“. Falsch – ist sind Kräuter. Und Joey ist sauer und enttäuscht für was er sich da die Mühe gemacht hat.

Heute erzählt auch Olivia Jones persönliches: Ihr Vater hatte die Familie verlassen, als sie Kind war, hatte über neun Millionen bei einer Bank unterschlagen und war nach Rio de Janeiro verschwunden, wo er ins Gefängnis kam. Olivia denkt, dass sie das schon geprägt hat. Allerdings nicht in Richtung ihres Schwulseins, denn das hat schon immer in ihr drin gesteckt, meint sie. Bevor ihr Vater starb, hatte sie zwar noch Kontakt zu ihm, diesen aber abgebrochen. Das ist ein Teil ihrer Geschichte, findet sie und sie kann daraus die Lehre ziehen, es anders zu machen.

Joey ist am Abend wieder deprimiert. 10 Tage ist er jetzt im Camp, er hat Sehnsucht nach seiner Liebsten, die Lebenserfahrung „Dschungelcamp“ reicht jetzt. Wenn er nicht morgen rausgewählt wird, dann……. Was aber, wenn die Zuschauer ihn zum Dschungelkönig machen wollen? will Iris Klein wissen. Die können ihn doch nicht quälen, hofft er. Jetzt will er aber keinen mehr mit seinen Sorgen belasten, beschließt er und geht ins Dschungeltelefon. Er hat sich Gedanken gemacht und nichts dagegen, nachhause zu fahren. Er kann nicht mehr, will endlich wieder seine Freundin sehen, hören, spüren. Patrick Nuo macht sich Gedanken um ihn, Campmutti Olivia analysiert und ihr tut der junge Mann unendlich leid. Auch andere würden Joey zu gern helfen.

Es folgt der Aufruf der Promis, warum die Zuschauer für ihr Verbleiben im Dschungel anrufen sollen. Klaus ruft zum Anrufen auf, aber „wenn ihr nicht anruft, bin ich auch nicht böse!“. Allegra möchte gern bleiben, weil es spannend ist und eine große Herausforderung. Claudelle hat Lust auf mehr, Arno Funke hatte wohl befürchtet, dass nur seine Frau für ihn anruft und Joey? Er sagt, es ist lieb von den Zuschauern, dass sie für ihn angerufen haben und „Jetzt liegt es in eurer Hand“, ob er bleiben soll oder nicht. Auf alle Fälle wünscht er allen einen schönen Abend und mahnt „Passt gut auf euch auf!“

Die Wahl der Zuschauer, wer das Camp verlassen soll, ist auf Klaus Baumgart gefallen, der sich sichtlich darüber freut. Der Mann von der Küste kämpft mit seinen Gefühlen, als er sich bei seinen Mitstreitern bedankt. Er lädt alle zu der großen „Klaus&Klaus Grünkohlpartie“ ein. Mit Grünkohl und Pinkel und Speck und Senf….viel Senf….und……

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