Dschungelcamp 2013: Silva Gonzales muss das Camp verlassen

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Zum letzten Mal haben die Zuschauer entschieden, welcher der elf Promis zur Dschungelprüfung antreten muss. Die Wahl fiel auf Georgina, die damit zum siebten Mal hintereinander in die Prüfung geht, was ein Rekord, ein Weltrekord ist.
Ab jetzt wird dafür gevotet, welcher der Promis den Thron besteigen soll.

Georgina hatte acht Essen erspielt und Mama Iris klein betont, dass ihr es wichtig ist, dass vor dem kochen die Haare zusammen gebunden und die Hände gewaschen werden, der kleine Giftpfeil ging Richtung Fiona Erdmann, die unbedingt mit Claudelle Deckert kochen will. Das Ganze dauert ein wenig, während dessen darf gelästert werden, nicht nur Georgina regt sich auf, dass Fiona den Kochlöffel zum Probieren nimmt. Asozial und ekelhaft ist das, schimpft sie. Aber über das fertige Essen sind alle voller Lob.

Die Nachtwachen am Feuer im Camp haben schon mehrfach für Stress gesorgt und Arno Funke hat eine Methode erfunden, wie man die zwei Stunden abmessen kann: Mit einer Art Räucherspirale, was Iris Klein und Olivia Jones zu einem perfiden Plan anstiftet: Sie brechen einfach ein Stück ab, vernichten die Spuren im Feuer und wecken Arno nach deutlich weniger als zwei Stunden. Dieser wundert sich doch, wie schnell die Zeit vorbei gegangen ist.

Joey hat eine Frage, zu gern hätte er etwas Schokoladiges und bittet darum im Dschungeltelefon. Salzstangen wären auch nicht verkehrt, er kann keine Bohnen mehr sehen, jetzt sei er mehr Mann geworden, aber……“auch ein Kämpfer hat irgendwann keine Luft mehr!“ Und heute, heute hat er sich nun zum wiederholten Mal entschlossen, das Camp zu verlassen. Kein Zuschauer auf der Erde wüsste, wie schlimm das ist. Aber – werden die Leute ihn dann auslachen? Wird seine Karriere weiter gehen? „Liebe Zuschauer, ihr dürft nie ins Dschungelcamp gehen“ fordert er auf.

Heute geht es für Olivia und Fiona auf Schatzsuche. Beide sind wild entschlossen, den Schatz zu bergen und Fiona dreht fast durch, als sie Schokoladiges entdeckt. Zuerst müssen sie Bambusstangen sammeln, diese zusammenbauen und in zwei Öffnungen stecken, die die Schatzkiste halten. Mit zwei Kurbeln bergen sie die durchsichtige Kiste, jetzt gilt es noch, die Rätselfrage zu beantworten. Und zwar richtig, sie lautet: „Wo fanden 2012 die Olympischen Spiele statt?“ Es gibt vorgegebene Antwortmöglichkeiten und sie schaffen es. So kann ein wenig geschlemmt und genossen werden. „Ich hab gedacht, mir explodiert die Fresse!“ bringt Joey seine Begeisterung zum Ausdruck.

Nach den „kriegsähnlichen Schauplätzen“ und dem Lagerkoller tritt bei einigem langsam ein anderer Notstand ein, die Bemerkungen und Gespräche werden ein/zweideutiger. Silva Gonzales findet, die Auswahl ist nicht so berauschend, aber immerhin hätten sie Claudelle. Sagt er. Olivia Jones lässt sich von Patrick Nuo massieren und phantasiert ein wenig und auch Klaus Baumgart wird ein wenig wacher und hat eine Meinung: Vier Wochen ohne, dass sei für ihn völlig undenkbar. Andere Sachen wiederum sind für Joey völlig undenkbar. „Alter, wo sind wir hier gelandet?“

„Die Leute wollen sie leiden sehen“ so erklärt Fiona Erdmann es, dass Georgina immer wieder zur Dschungelprüfung gewählt wird. Diese erklärt, dass sie sich durch die Prüfungen weiter entwickelt hat. Sie habe ihren Ekel überwunden und nicht mehr so viel Angst wie am Anfang. Eine Prüfung mehr oder weniger, das bekommt sie auch noch gebacken. Neue Töne bei ihr.

Es geht für sie ins „Elf-Stern-Hotel“. In einer Hütte sind fünf Zimmer nach Sternen zu durchsuchen. Pro Raum hat Georgina zwei Minuten Zeit, sie kann im Korridor Pause machen. Das klingt einfach. Aber – die Räume sind bewohnt. Die Räume sind teilweise dunkel, Georgina bekommt eine schwache Taschenlampe. Es gäbe die üblichen Tiere, die stechen und beißen, erklärt Dr. Bob. Aber auch einige größere, nach denen sie nicht greifen soll. Ruft sie „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“, eilt Dr. Bob zu ihrer Rettung herbei.
An der Rezeption wacht ein großer Strauß, der Georgina anfangs kaum beeindruckt. Aber – sie muss die Glühlampe heraus drehen und den Stern, der aus der Lampe fällt, am Boden suchen. Sie findet ihn, aber wo ist der zweite Stern? Endlich – sie hat Angst vor dem Strauß, schreit auf und der zweite Stern ist verloren. Die nächste Hürde ist, an dem Strauß vorbei in den Korridor zu gehen. „Guck mal, der hat Angst vor mir!“. Sie weist in eine Ecke und fragt den Vogel. „Gehst du dorthin? – SITZ!“ Noch nie hat sie einen Strauß gesehen.
Im nächsten Raum sind nicht nur Schlangen, sondern auch Sterne. Aber wo? Im Prinzip mag Georgina nichts anfassen, aber nach einem Tipp von Daniel Hartwich schafft sie auch den zweiten Stern.
Raum drei. Da liegt ein Alligator auf dem Bett. Stern eins ist in der Deckenlampe. Durch das Abschrauben wird es dunkel im Raum, dennoch schafft Georgina zwei Sterne.
Auch im vierten Raum sind zwei Sterne und – viele Spinnen. „Die leben ja“ ist sie entsetzt, holt aber auch die Beute.
Im letzten Raum gibt es drei Sterne auf dem Boden, viele Krabbeltiere, rohe Fleischreste, Maden und anderes ekeliges. Nein, das will sie nicht machen. „Ich muss die Sterne nicht holen, oder?“ Genau das macht sie auch und lässt die Sterne liegen, sie kann das nicht. Kaum wieder draußen strahlt sie. „Ich hab voll viele Sterne!“ Genau gesagt, es sind sieben.

Sie kommt ins Camp „Ich hab elf Sterne mit gebracht.!“ – Und muss sich verbessern, sorry, es sind nur sieben. „Auf jeden Fall beachtlich“ findet Fiona das und gut sei es für Georginas Verhältnisse, dass sie da nicht zusammen gebrochen ist. Olivia Jones meint, ihr würde jetzt die Ekelkrone gebühren und Georgina ist sicher, dass sie sich jetzt Urlaub verdient hat und die Kollegen künftig jemand anderen wählen werden.

Die Lebensbeichten gehen weiter. Claudelle Deckert erzählt, dass sie mit einem Hochstapler zusammen war, er habe sie und ihre Familie „locker“ um 100.000,– Euro erleichtert. Auch körperliche Gewalt sei im Spiel gewesen. Aber – sie habe daraus gelernt.

Allegra Curtis ruft Verstärkung zu ihrer Lagerstatt. „Kann jemand helfen, ich hab eine Zecke?“ „Das ist lebensgefährlich“ warnt Fiona. Allegra rennt (!) zum Dschungeltelefon, Tränen fließen. Irgendjemand erzählt dann noch, dass er jemanden kennt, der nach einem Zeckenbiss geisteskrank geworden sei. Fast scheint Allegra zusammen zu brechen, als sie eine halbe Stunde später zur ärztlichen Behandlung gehen muss.

Als Claudelle von Joey wissen möchte, was er für Narben am Arm hat, möchte der 19jährige zuerst nicht darüber reden. Um dann aber doch die Geschichte seiner schlimmen Kindheit zu erzählen, die von Gewalt durch seinen Vater geprägt gewesen ist. „Scherbenkindheit“ sagt er dazu, schildert die Übergriffe, denen er ausgesetzt gewesen ist. Claudelle Deckert und Patrick Nuo sind ergriffen und fassungslos. „Alles gut, Maus“ will Joey sogar später Claudelle trösten, seine Musik würde ihm beim Verarbeiten der Geschehnisse helfen. Mit 14 hatte er Drogen genommen, Alkohol getrunken und wollte sich umbringen. Seine Mutter hatte ihm nicht helfen können, und das was er heute erzählt, das seien nur drei Prozent der tatsächlichen damaligen Geschehnisse gewesen.

Frauen sollten – statt ihr Geld für Botox auszugeben – lieber sparen, diese Erkenntnis gibt Patrick Nuo nachts von sich. Um ein oder eventuelle mehrere Körperteile wieder „frisch“ machen zu lassen. Zufällig sei er im Internet auf bestimmte Methoden dafür gestoßen. Olivia und Iris tauschen danach Erfahrungen und Erkenntnisse über wichtige Körperteile bei den Herren der Schöpfung aus.

Ab heute rufen die Promis dazu auf, dass die Zuschauer für sie anrufen sollen und erklären auch, warum. „Fast noch extremer als auf Sankt Pauli“ sei es, deshalb würde Olivia Jones gern noch länger bleiben. „Tierisch Bock“ hat Patrick Nuo und Georgina dankt den Zuschauern, dafür dass sie bisher für sie angerufen haben und sie siebenmal zur Dschungelprüfung gehen durfte.

Die Verkündung: Sonja Zietlow und Daniel Hartwich geben bekannt, wer als erste/r gehen muss. Das Camp verlässt: Silva Gonzales, der den Anschein erweckt, dass er sich freut. Und richtig traurig scheint auch keiner seiner Mitstreiter zu sein. Noch ein paar Worte auf den Weg gibt es von der Camp-Mutti. Vielleicht hätte er mehr „den richtigen Silva“ zeigen sollen. Das hat er getan, er ist so wie er auch im Camp war, erklärt der Sänger. Iris Klein hilft ihm beim Packen, während die anderen sich ein wenig „austauschen“. Was die Zuschauer wollen und was nicht. 

 

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