Do. Sep 21st, 2023

Vier Promiköche hatten aus zahlreichen Kandidaten jeweils vier für ihre Teams ausgewählt. Von den anfangs teilnehmenden Kandidaten haben es 10 in die heutige Show geschafft.

Frank Rosin hat nur noch Diana in seinem Team, bei Alexander Herrmann sind es noch drei Anwärter auf einen eventuellen Sieg und damit 100.000,– Euro, bei Lea Linster gehen derzeit drei Teilnehmer den Start und Tim Mälzer hat ebenfalls drei Kandidaten im Rennen.

Runde 1 ist das Teamkochen, das bedeutet, dass die Star-Köche ihre Temas unterstützen dürfen. Gastjuror heute ist Roland Trettel, der von sich selbst sagt, dass er auf Sex verzichten könnte, nicht aber aufs Essen.
Das Thema des Tages ist „Feste feiern“, jeder Teilnehmer kann aus den Zutaten die in der prall gefüllten Speisekammer zur Verfügung stehen, ein Gericht seiner Wahl kochen, aber nur ein Probelöffel aus dem Team geht an den Jurytisch. 60 Minuten stehen zum Kochen zur Verfügung, ein komplettes Gericht muss auf einem Probelöffel angerichtet werden und drei Kandidaten können heute wieder nach Hause geschickt werden.

Alexander Herrmann gibt wie gewohnt viele Tipps, zeichnet seine Vorstellungen auf und diskutiert besonders mit Stella, die mit Arnd aneinander gerät. Der Dritte im Bund – Gabriel – will sich lieber raushalten und sein Ding machen. Leider muss Alexander Herrmann feststellen, dass er das Gericht von Arnd auf keinen Fall zum Kosten weitergeben wird. Das wiederum ist für Stella völlig in Ordnung, denn ab jetzt sollten nur die Besten weiterkommen, meint sie.
Bei Tim Mälzer besteht Dennis auf seine Idee für eine Kalbsroulade, was seinen Teamchef nicht wirklich begeistert. So wenig, dass es sogar zu einem Wortgefecht kommt und Tim Mälzer auch ungehalten den anderen gegenüber wird. Er hat besseres in seiner Freizeit zu tun, als mit solch „renitenten Freaks“ zu arbeiten, motzt er.
Aus dem Team Lea Linster findet Tolga das Thema im Prinzip zum K..zen, er will auf Risiko gehen und vegan kochen. Für Lea hat Harmonie im Team oberste Priorität, nur so kann man Höchstleistungen bringen, meint sie. Seniorin Heidi scheint absolut tiefenentspannt zu sein und Fleischermeisterin Christa ist sicher, dass sie die Beste im Team ist.
Frank Rosin will unbedingt seine letzte Chance nutzen, er hatte nur Profiköche in seinem Team und scheint heute mehr oder minder das Gericht vorzugeben. Er wird wieder poetisch und meint, Diana sei das Gas und er die Flamme.  Eine Konkurrentin ist der Auffassung, dass das Gericht überwiegend von ihm stammt.

Die Blindverkostung von Roland Trettel:
Den Löffel von Christa (Lea Linster), den würde er noch einmal kosten wollen, „fein“.
Von Dianas Löffel  (Frank Rosin)  packt der Juror die Fischhaut  beiseite, den Hummer findet er super gegart, „schöne Harmonie“, aber ab und zu sei weniger mehr?!
Schwierig findet er den Löffel von Sabrina (Tim Mälzer), alles sei ziemlich süß.
Und Stella (Alexander Herrmann), da schmeckt er ziemlich viel Feige.

Die Entscheidung war ziemlich leicht,  urteilt er anschließend. Der beste Löffel für ihn war der von Diana, sie ist für den Rest des Tages immun, Teamchef und Kandidatin vergießen ein paar Freudentränchen, denn  sie kommen dadurch ins Halbfinale. Genau dieses Gefühl war im Löffel, findet Trettel.
Der schlechteste Löffel kam vom Team Mälzer, damit wurde das Teamkochen verloren und Tim Mälzer schickt Dennis nach Hause, obwohl es alle drei verdient hätten zu gehen, denkt er. Tim Mälzer lobt den jungen Koch dennoch, denn er war der jüngste aller Kandidaten gewesen und hatte auch von sich aus angeboten, zu gehen. „Für einen 20jährigen Rotzlöffel großes Kino…Respekt“ meint Mälzer anschließend.

Die zweite Runde ist das Solokochen, die vier Teamchefs sind die Juroren und verkosten blind. Roland Trettel hat drei Zutaten ausgewählt, eine davon muss verkocht werden. „Percepes“ oder auch „Entenmuscheln“ (ein Zwischending von Muschel und Krebs erklärt Roland Trettel),  die Hautinnenseite vom Bauchlappen des Stockfisches und/oder Wagyu Beef (es kommt Australien, gilt als eines der weltbesten Fleischsorten).  
Alexander Herrmann warnt noch schnell, dass das Fleisch nicht roh verwendet werden soll.
Roland Trettel darf beim Siegerteam aus dem Teamkochen unterstützend eingreifen. Da Diana sowieso geschützt ist, wird das mehr eine private Kochstunde für sie.

Bei den neun Verkostungen könnten die Kandidaten zuhören und zusehen.
Arnd hat ein Carpaccio vom Wagyu-Rind zubereitet,
auch Christa hat das Rindfleisch verwendet und Minzpesto dazu gegeben. Minze, das kommt gut an bei den Juroren.
Es gibt von Tolga Filet Wellington. „Leck mich am Ar…., schmeckt das lecker“ meint Frank Rosin, die anderen drei finden es auch lecker.
Stella hat sich an die Entenmuscheln gewagt, Frank Rosin ist total überrascht, keiner hat etwas zu meckern.
Gabriel hat Entrecote vom Rind zubereitet, ein Profi oder ein extrem glücklicher Amateur hat das zubereitet, vermutet Tim Mälzer. „Einfach gut gekocht“ ist zu hören.
„Wagyu Medium Rare“ von Sabrina, für Tim Mälzer ist das ein wenig wie Junggesellenabschied, eine Rundgeschmackkunst ala Mama für Frank Rosin.
Heidi hat ein Steak zubereitet. Winzerteller, denkt Mälzer. Wenn man das vorhandene Warenangebot berücksichtigt, das verwendet werden kann, ist das Frank Rosin zu wenig.
Noch einmal Muscheln, dieses Mal mit Stockfisch, der Löffel stammt von Diana, die das Essen  mit Starkoch Trettel zubereitet hat. Mutig, denkt Alexander Herrmann.
„Alter Schwede, guck dir das mal an!“ begeistert sich Frank Rosin. Felicitas hat Entrecote mit Wachtelspiegelei gekocht. Rosin kommt ins Schwärmen, Lea Linster findet, das Fleisch wurde gut behandelt und Mälzer erklärt, das Gericht ist „kulinarisch gut aufgebaut“.

Ins Halbfinale kommen Tolga, Stella und natürlich Diana,  sie waren nicht die besten, aber auch nicht die schlechtesten Köche des Abends.

Die Coaches haben abgestimmt:
Das beste Gericht hat Felicitas nach Ansicht von Frank Rosin gekocht, das war Gaumensex für ihn. Einen roten Stern bekommt Arnd, das Gericht hatte in kleines bisschen Pech, meint er.
Gold für Gabriel von Alexander Herrmann, rot für Sabrina, er fand das Essen von ihr zu „eingliederig“.
Lea Linster fand den Löffel von Felicitas am Besten und den von Arnd am wenigstens gut. Nicht überzeugend genug in Aussicht auf einen Gewinn von 100.000,– Euro jedenfalls.
Tim Mälzer ist immer noch ein wenig genervt, entschuldigt sich aber bei seinem Team. Gold für Christa und rot für Heidi, ihn hat ihr Gericht nicht wirklich an ein Fest erinnert.

Ins Entscheidungskochen gehen also Heidi, Sabrina und Arnd. Ihre Teamkollegen schauen zu und dürfen Tipps geben und anfeuern.
Die 69jährige Heidi (Team Lea) will eigentlich gar nicht noch einmal kochen, sie muss aber da durch, denkt sie.  
„Feste feiern“ bleibt das Thema, wird aber auf „Weihnachten“ spezifiziert. Das wiederum begeistert Heidi und Lea schickt ihr alle Engel, die sie braucht.  Arnd denkt „das ist machbar“ und Alexander Herrmann rät ihm, er soll sich auf den Moment besinnen, an dem er weiter gekommen ist. Tim Mälzer wünscht allen drei Köchen „Toi toi toi“.
Bei Heidi gibt es Rehrücken im Speckmantel, frischen Rotkohl und Salzkartoffeln.
Für Arnd ist Ente zwingend mit Weihnachten verbunden, es kocht  Entenbrust ala Orange mit Zuckerschoten.
Sabrina bereitet auch Rehrücken zu, aber im Pekanussmantel, Tim Mälzer ist fast entspannt, „zumindest ein bisschen“, grinst er.
Leidenschaft und 50 Jahre Hausfrau, das könnte das Ding rocken, glaubt Frank Rosin hinter der Bühne, er denkt, Heidi könnte es schaffen. Tolga hat seine Zweifel, ihm ist Heidi zu entspannt, er selbst ist vom Zusehen total gestresst.
Für Alexander Herrmann ist Arnd eine „tickende Bombe“. Denn entweder würde es bei ihm in die Hose gehen oder der Knaller werden. Im Prinzip sei Sabrina die stärkste, denkt er. „Es sei denn, Arnd hat einen lichten Moment!“

Die Juroren sind sich einig, dass sie von simplen Sachen, die gut gemacht sind, überzeugt werden können.
Blind verkosten heißt, dass jeder Juror auch einen Teilnehmer aus seinem Team rauswählen kann.

Den Zimtgeschmack bei Sabrinas Essen findet Tim Mälzer lecker, für Rosin war das „ein Maul voll Essen“, was auch immer das heißen mag.
Die Ente von Tim hat einen "guten Abgang", ist zu hören.
Beim Essen von Heidi verdreht Rosin entzückt die Augen und er schleckt sogar den Löffel ab.

Frank Rosin fühlte sich vom ersten Gericht umarmt, das zweite Essen hat durch die „Aromen-Architektur“ am Schluss überzeugt und sein Stern geht an das Gericht mit Gaumensex für ihn, nämlich an Heidi.
Alexander Herrmann fand einen Löffel durch die weihnachtliche Note, die verwendeten Produkte und die fachliche Richtigkeit überzeugend und das war der Löffel von Sabrina.
Lea Linster fand alle drei Gerichte gut, ihre Präferenz geht aber an Sabrina, denn sie ist ihrem Gaumen gefolgt.
Tim Mälzer meint, alle drei Löffel waren sensationell, sein Favorit aber ist der von Sabrina.

So verabschieden wir uns heute von Heidi und Arnd.
In der Ankündigung für das Halbfinale am kommenden Mittwoch wird gesagt, dass zwei eigentlich schon ausgeschiedene Kandidaten wieder am Start sein werden………
 

Von Astera

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