Hals- und Beinbruch

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Ein völliges nogo sind für mich die Zustände der Straßen, insbesondere vieler Fußwege und Nebenstraßen, nicht nur in der Hauptstadt Berlin und in Hamburg, sondern auch in vielen anderen Städten und Gemeinden.

Es ist dermaßen glatt, dass besonders alte und behinderte Menschen sich gar nicht mehr auf die Straße trauen.Neulich wurde erst berichtet, dass sich eine alte Frau schon vierzig Tage nicht mehr gewagt hat, raus zu gehen.

Es soll nicht möglich sein, dagegen etwas zu unternehmen? Die Notaufnahmen der Krankenhäuser sind überfüllt und ich würde zu gerne mal eine Statistik sehen, welche Kosten allein durch Stürze auf eisglatten Straßen verursacht wurden, inclusive sämtlicher Folgekosten. 

Im Radio wurde sogar schon dazu aufgefordert, am besten nur zu zweit zu gehen, damit man sich gegenseitig stützen kann und man sollte hilfreich auf seine Mitmenschen achten! Die Fußwege haben mittlerweile ein Schichtsystem: Schnee, dann Streu, dann Eis und das Ganze wieder von vorne.

Sicher, dieser Winter ist schon ungewöhnlich hart und das Streusalz ist knapp. Aber immer wieder sieht man im Fernsehen, dass wo ein Wille ist, es auch einen Weg gibt. Sei es durch Einsatz ungewöhnlicher Maschinen oder Initiativen welcher Art auch immer. 

Jetzt soll es wieder – zumindest in einigen Teilen Deutschlands – schneien, der Frost bleibt und anscheinend trügt die Hoffnung, Tauwetter könnte diesen Spuk beenden.

Aber wer bitte trägt die Verantwortung? Die Kommunen sagen, die Verpflichtung liegt bei den Hauseigentümern. Die wiederum haben Winterdienste beauftragt, die ihrerseits nicht hinter her kommen. Und vor allem – warum sind manche Straßen wie frisch geputzt, während man bei anderen schon beim Anblick Panik bekommt?

Ich meine: Hier liegt einiges im Argen und es besteht dringender Handlungsbedarf!

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